Schwitzen verstehen: Begriffe & Hintergründe
Produktinfos und Fachbegriffe kompakt erklärt – ohne langes Suchen. Haftungsausschluss: Keine medizinische Beratung. Nutzung der Informationen auf eigene Verantwortung.
A
Allergie
Allergie = Reaktion des Immunsystems auf die Umwelt
Eine Allergie ist eine spezifische Reaktion des Immunsystems auf bestimmte, eigentlich harmlose Stoffe aus unserer Umwelt. Diese Stoffe, auf die der Mensch dann reagiert, werden dann auch als Allergene bezeichnet werden. Bei einer Allergie regiert das Immunsystem auf diese Stoffe wie auf einen Krankheitserreger. Im Unterschied zu der normalen Reaktion, die das Immunsystem etwa auf etwa Bestandteile eines Krankheitserregers zeigt, ist die Reaktion auf ein Allergen jedoch deutlich übersteigert und überschießend.
Grundsätzlich kann jeder Stoff aus der Umwelt zum Allergieauslöser werden. Dabei kann es sich um Pflanzen (z.B. Gräserpollen), Tierprodukte (z.B. Bienengift, Tierhaare), aber auch Metalle (z.B. Nickel) oder Chemikalien (z.B. Konservierungsstoffe, Farbstoffe, Parfümstoffe) handeln.
Eine Allergie entsteht normalerweise erst nach wiederholtem Kontakt mit einem Allergen (sog. Sensibilisierung). Beim ersten Kontakt treten noch keine Beschwerden auf.
Der Betroffene merkt eine Allergie also nicht sofort. Jeder Allergie geht eben diese beschwerdefreie Phase (Sensibilisierung) voraus. Beim ersten Kontakt mit einem Allergen stimmt sich das Immunsystem noch auf den Fremdstoff ein und bildet jene Antikörper, um bei einem späteren Kontakt schnell auf die vermeintlich gefährlichen Eindringlinge reagieren zu können. Erst der nächste Kontakt mit der Substanz setzt die eigentliche allergische Reaktion in Gang: Das Allergen wird angegriffen.
Während das Immunsystem echte Krankheitserreger zerstört, kann es Allergene nicht entsprechend beseitigen, um den Körper vor künftigen Attacken zu schützen. Beschwerden, wie z.B. Juckreiz, Hautausschlag, Ekzeme, triefende Nase, geschwollene und tränende Augen bis hin zur Atemnot, halten meist so lange an, wie die Auslöser den Organismus des Allergikers belasten.
Anamnese
Anamnese = Aufnahme der Krankheitsgeschichte
Die Anamnese ist eine systematische Befragung. Sie wird vom Arzt oder einer anderen mit der Behandlung betreuten Person durchgeführt, um die aktuellen Beschwerden, die gesundheitliche Vorgeschichte, die Lebensumstände und das genetische Risiko des Patienten zu erfassen.
Zielsetzung der Anamnese
Eine sorgfältig ausgearbeitete Anamnese weist dem Arzt den richtigen Weg zur Feststellung der korrekten Diagnose des Krankheitsbildes und zur Bestimmung der für den Patienten besten Behandlungsmethode.
Aloe Vera
Aloe Vera = hautberuhigender, feuchtigkeitsspendender Wirkstoff
Aloe Vera (Aloe barbadensis), auch Wüstenlilie genannt, ist eine fleischige Pflanze, die zur Familie der Liliengewächse gehört. Sie wird etwa 60 Zentimeter hoch und wächst vor allem in trockenen Landstrichen, wie in Afrika, Südamerika oder Kalifornien. Der geruchlose, klare Saft aus dem Markgewebe wird seit jeher als Gesundheitsmittel verwendet. Aloe Vera ist vor allem wegen ihrer feuchtigkeitsspendenden, hautberuhigenden und entzündungshemmenden Wirkung bekannt. Extrakte aus Aloe Vera werden sowohl äußerlich als auch innerlich angewendet und finden zur Verwendung besonders in Lebensmitteln und Kosmetikprodukten große Aufmerksamkeit. Der gelartige Saft des Blattinneren enthält eine ganze Reihe von Mineralstoffen und bioaktiven Wirkstoffen. Unser Antitranspirant EVERDRY Body Plus enthält als Hauptinhaltsstoff Aloe Vera.
Adstringierend
adstringere = zusammenziehend = lateinisch
Zusammenziehend wirken.
Antitranspirant-Produkte sorgen zum Beispiel dafür, dass sich die Schweißdrüsen zusammenziehen / verengen und Schweiß nicht mehr oder nur geringfügig austreten kann, so dass Schwitzen langfristig reguliert werden kann.
Antibakteriell
Eine antibakterielle Substanz sorgt dafür, dass Bakterien sich nicht weiter vermehren können, in Ihrer Anzahl reduziert oder sogar vollständig abgetötet werden.
Antibiotika wirken antibakteriell
Ein bekanntes Medikament, welches zur Tötung von Bakterien bei bakteriellen Infektionen eingesetzt wird, ist das Antibiotikum.
Antitranspirant
Der Begriff "Antitranspirant" ausführlich erklärt
Antitranspirante, Antitranspirantien oder Antitranspirants (Schweißhemmer; engl. Antiperspirants) haben alle die gleiche Bedeutung.
Es handelt sich hierbei um kosmetische Mittel, welche die Aktivität der Schweißdrüsen reduzieren und somit starkes Schwitzen und unangenehmen Schweißgeruch vermindern.
Sie kommen in Spezial-Deos im Rahmen der Körper- und Hautpflege zur Anwendung.
Die wesentlichen Inhaltsstoffe von einem Antitranspirant
Ein qualitativ hochwertiges Antitranspirant mit Langzeitschutz erkennen Sie vor allem an seiner kurzen Zutatenliste (Ingredients), welche sich aus nur wenigen aber dafür sehr effizienten Inhaltsstoffen zusammensetzt. everdry verzichtet beim Antitranspirant Body Roll-On und den Antitranspirant Body Tüchern vollständig auf Alkohol, Parfüm, Farb- und Konservierungsstoffe.
Aluminiumsalze (Aluminium Chloride)
Der bedeutendste Inhaltsstoff und gleichzeitig einzige Wirkstoff in einem Anti-Schwitzmittel, sind Aluminiumsalze. Hierbei gibt es verschiedene Formen, die in den Kosmetikprodukten eingesetzt werden. Die beiden gängigsten sind Aluminiumchlorid und Aluminiumchlorohydrate.
everdry verwendet für die Antitranspirant-Produkte das effektivere Aluminiumchlorid, welches dann auch in deutlich geringeren Mengen, nämlich weniger als 15 % in der Rezeptur, eingesetzt werden kann.
Wasser (Aqua)
Um den Wirkstoff nun gemäß Rezeptur auf die entsprechende Konzentration zu verdünnen, wird das Aluminiumsalz in speziell gereinigtem Wasser (Aqua) gelöst. Die Aluminiumsalze verteilen sich nun gleichmäßig in der Lösung, so dass auch eine gleichmäßige Wirkung über den gesamten Produktinhalt gewährleistet werden kann.
Zellulose (Hydroxyethylcellulose)
Da diese sehr wässrige Flüssigkeit nun aber sehr unpraktisch zum gezielten Auftragen auf die Haut wäre, wird die Lösung mit einer natürlichen Zellulose – der Hydroxyethylcellulose – verdickt. Hierdurch entsteht ein leichtes Gel, welches nun präzise und ohne Tropfen aufgetragen werden kann und dennoch sehr schnell einzieht.
So wirkt ein Antitranspirant gegen Schwitzen
Der hauptsächliche und einzige Wirkstoff in effektiven Schweißhemmern sind die Aluminiumsalze. Diese Stoffe verringern die Schweißsekretion durch eine temporäre Verengung der Ausführungsgänge der Schweißdrüsen. Die Schweißmenge wird hierdurch deutlich reduziert.
Die durch Schwitzen gesteuerte Temperaturregulierung des Körpers wird dabei nicht behindert, da das Produkt nur ganz gezielt auf kleine Flächen wie z.B. Achseln, Stirn, Gesicht, Nacken, Hände oder Füße aufgetragen wird. Diese Körperstellen sind also für den Wärmeausgleich verzichtbar, so dass der natürliche und gesunde Schweißfluss nicht beeinträchtigt wird.
Durch die Verengung der Schweißdrüsen sind Sie effektiv und langanhaltend gegen Schweißnässe geschützt:
Die Haut bleibt trocken – Sie schwitzen nicht!
Schweiß alleine ist nahezu geruchlos. Die eigentliche Ursache für Schweißgeruch sind Ausscheidungen von auf der Haut lebenden Bakterien, die den Schweiß zersetzen. Durch die reduzierte Schweißabsonderung wird den Bakterien die Nahrung entzogen. Ohne die Nahrung können die Bakterien sich weder vermehren, noch den Schweiß in die unangenehm riechenden Bestandteile wie Buttersäure und Ameisensäure zersetzen.
Durch das Unterbinden des Wachstums der Bakterien wird zuverlässig der unangenehmen Geruchsbildung vorgebeugt:
Kein unangenehmer Schweißgeruch entsteht – Sie „müffeln“ nicht!
So wenden Sie ein Antitranspirant richtig an
Erstanwendung
Das Antitranspirant abends vor dem Schlafengehen hauchdünn und gezielt auf die saubere, trockene und intakte Haut auftragen. Vor dem Ankleiden gut einziehen lassen. An bis zu 4 Abenden hintereinander wiederholen. Pausieren, sobald sich der gewünschte Effekt einstellt.
Die Anwendung vor dem Schlafengehen ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Wirkung. Der Hintergrund ist, dass der Schweißfluss während Anwendung so gering wie möglich sein sollte, damit das Aluminium seine volle Wirkung entfalten kann – ohne vorher wieder durch Schwitzen ausgespült zu werden.
Vor dem Schlafengehen sind wir wenig aktiv und haben keine besonderen körperlichen oder geistigen Anstrengungen mehr zu bewältigen, so dass auch der Stoffwechsel heruntergefahren wird und wir nicht unnötig ins Schwitzen geraten.
Folgeanwendung
Wenden Sie das Antitranspirant nur noch bei Bedarf einmal vor dem Schlafengehen an, z.B. 1x wöchentlich wenn sich wieder ein vermehrtes Schwitzen bemerkbar macht.
Wertvolle Tipps für ein erfolgreiches Ergebnis ohne lästiges Schwitzen
Das Antitranspirant immer abends auf die gereinigte, trockene und intakte Haut auftragen. Tagsüber kann die Wirkung durch stärkeres Schwitzen vermindert werden.
Nur ganz hauchdünn und gezielt auftragen.
Eine Reinigung der betroffenen Körperstellen mit einem Waschlappen und warmem Wasser vor der Verwendung öffnet die Poren und verbessert die Wirkung.
Die Wirkung wird verbessert durch Entfernung der Körperbehaarung.
Nicht direkt nach dem Rasieren verwenden. Hier bevorzugt 1-2 Tage bis zur nächsten Anwendung.
Das Produkt kann auch für andere stark schwitzende Körperstellen verwendet werden, z.B. Stirn, Rücken, Brust, Armbeugen, Kniekehlen, Hände, Füße.
Am Morgen nach der Anwendung können Sie sich wie gewohnt waschen oder duschen.
Ihr herkömmliches Deo benötigen Sie nicht mehr, können es aber auf Wunsch weiterverwenden – wegen des Dufts oder aus angenehmer Gewohnheit.
Hautverträglichkeit von Antitranspiranten
Alle everdry Antiperspirant Produkte
sind dermatologisch getestet!
Die Hautverträglichkeit der everdry Markenprodukte gegen Schwitzen wurden durch das unabhängige Institut Derma Consult GmbH (Gesellschaft zur Prüfung von Dermatika)hinsichtlich einer eventuell hautreizenden Wirkung als absolut unbedenklich eingestuft.
Antitranspirant - Deodorant - der große Unterschied
Viele Menschen denken, ein Antitranspirant wäre das Gleiche wie ein Deodorant. Doch dem ist nicht so. Es gibt vor allem bei der Zusammensetzung, der Wirkung und der Anwendung ganz deutliche Unterschiede. Lesen Sie hierzu auch unseren ausführlichen Ratgebertext „Antitranspirant vs. Deodorant“.
Aluminium in Kosmetik kritisch betrachtet
Die everdry Antitranspirante beinhalten weniger als 15 % von dem Wirkstoff Aluminiumchlorid. Wir verwenden nur so viel wie nötig ist, um eine optimale Wirkung erzielen zu können. Dieser Gehalt liegt deutlich unter dem, was für schweißhemmende Mittel zulässig ist. Des Weiteren ist bei der Anwendung eines Antitranspirants wichtig, dass diese nur gelegentlich (z.B. alle paar Tage oder 1x wöchentlich), ganz dünn und nur auf intakte Haut aufgetragen werden. Eine Aufnahme von Aluminium in den Stoffwechsel ist hiermit nicht signifikant.
Es gibt keinen einzigen alternativen Stoff, der die Wirkung von Aluminiumsalzen, nämlich das Verengen der Schweißdrüsen, ersetzen kann. Aus diesem Grund können Mittel gegen Schwitzen nur effektiv wirken, wenn sie Aluminiumsalze in ausreichender Konzentration enthalten.
Aluminiumchlorid
Aluminiumchlorid = Antitranspirant-Wirkstoff gegen Schwitzen
Aluminium ist ein sehr weit verbreitetes chemisches Element und das häufigste Metall in der Erdkruste.
Das Aluminiumsalz Aluminiumchlorohydrat (ALCH) ist eine wasserlösliche Verbindung, die aus Aluminium gewonnen wird und als Wirkstoff in den Everdry Antitranspirantien verwendet wird.
Dieses Salz ist der eigentliche und einzige Wirkstoff in Antitranspiranten und Deos, welcher effektiv Schweiß, und damit auch Schweißgeruch, reduzieren kann.
Das Aluminiumchlorid verengt die Schweißporen und reguliert somit langfristig die Schweißbildung. Es wird demnach eine adstringierende (verengende) Wirkung erzielt. Aluminiumchlorid in Antitranspirantprodukten hat eine aufbauende Wirkung, wodurch sich die Anwendungshäufigkeit mit der Zeit reduziert. Das sichtbare Schwitzen bildet sich zurück, so dass nur noch eine gelegentliche Verwendung erforderlich wird.
B
BfR
BfR sorgt für transparenten Verbraucherschutz
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) wurde im November 2002 errichtet, um den gesundheitlichen Verbraucherschutz zu stärken. Es ist die wissenschaftliche Einrichtung der Bundesrepublik Deutschland, die Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebens- und Futtermittelsicherheit sowie zur Sicherheit von Chemikalien und Produkten erarbeitet. Das Institut nimmt damit eine wichtige Aufgabe bei der Verbesserung des Verbraucherschutzes und der Lebensmittelsicherheit wahr.
Die Aufgaben umfassen die Bewertung bestehender und das Aufspüren neuer gesundheitlicher Risiken, die Erarbeitung von Empfehlungen zur Risikobegrenzung und die Kommunikation dieses Prozesses. Die Ergebnisse der Arbeit bilden die Basis für die wissenschaftliche Beratung der beteiligten Bundesministerien sowie anderer Behörden.
BVDD
Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V.
Der BVDD (Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V.) wurde am 1. November 1952 in Köln gegründet und organisiert mehr als 3.400 Hautärzte in ganz Deutschland. Im Vordergrund steht hier die kollektive Vertretung der wirtschaftlichen und medizinischen Versorgungs-Interessen der niedergelassenen Hautärztinnen und Hautärzte: zum einen in der ärztlichen Selbstverwaltung, zum anderen gegenüber den Krankenkassen.
Botox
Botox = Botolinumtoxin = Nervengift
Bei Botox handelt es sich um neurotoxische Proteine. Diese Neurotoxine (Nervengifte) werden unter anderem von dem Bakterienstamm „Clostridium botulinum“ ausgeschieden. Diese giftigen Eiweißstoffe hemmen die Informations-Übertragung von Nervenzellen, was neben Störungen des Nervensystems vor allem zu Muskelschwäche führt.
Botox als Schweißhemmer
Wenn auf der einen Seite das Gift der Bakterien sehr gefürchtet ist (z.B. als Verursacher der Lebensmittelvergiftung Botulismus), so wird es auf der anderen Seite als Innovation in der ästhetischen Chirurgie, z.B. als Faltenglätter oder Schweißhemmer, gefeiert.
Bakterien
Bakterien werden unterschieden in pathogene & gesunde Kleinlebewesen
Einzellige Kleinlebewesen, die fast überall vorkommen und sich durch ungeschlechtliche Teilung vermehren. Wir Menschen kommen überall mit Bakterien in Kontakt. Sehr viele Bakterien sind wichtig für uns und sorgen für ein stabiles Immunsystem, z.B. Bakterien zum Aufbau und zur Regulierung unserer Darmflora. Allerdings gibt es auch pathogene (krankheitserregende) Bakterien, die in unserem Organismus Infektionen auslösen können.
Baumwolle
Naturfaser Baumwolle für Textilien
Baumwolle ist eine aus den Samenhaaren der Fruchtkapseln von Baumwollsträuchern gewonnene Naturfaser und besteht hauptsächlich aus Zellulose. Baumwollsträucher wachsen in subtropischen Klimazonen. Die gewonnenen Fasern werden zu Fäden gedreht und dann zu Stoffen verarbeitet.
Baumwolle ist reißfest, strapazierfähig, lässt sich gut färben und ist besonders saugfähig. Auf Grund der guten Feuchtigkeitsaufnahme sind Textilien aus Baumwolle angenehm zu tragen und eignen sich besonders für Menschen, die Probleme mit sichtbarem Schwitzen und Schweißflecken haben. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgebertext "Schweissflecken aus Textilien entfernen".
Backpulver
Backpulver = Treibmittel
Wie der Name schon erraten lässt, wird Backpulver vor allem beim Backen als Treibmittel eingesetzt. Unter Einwirkung von Wasser, Säure und Wärme wird Kohlenstoffdioxid (CO2) freigesetzt, wodurch das Volumen des Teigs vergrößert wird und diesem auch seine typisch luftige Struktur verleiht.
Backpulver ist oft eine Mischung aus einer CO2-Quelle (Natriumhydrogencarbonat oder Kaliumhydrogencarbonat), einem Säuerungsmittel als Säureträger und einem Trennmittel (Mais-, Reis- oder Weizenstärke). Das Trennmittel dient dazu, Feuchtigkeit zu binden, um so eine vorzeitige CO2-Entwicklung zu verhindern. Schließlich soll das Backpulver erst im Teig seine Wirkung ausüben.
Backpulver wird aufgrund seiner Eigenschaft als Aktiv-Freisetzer von CO2 auch gern als Fleckentferner "zweckentfremdet". Durch die Freisetzung werden Schmutzpartikel von den Textilfasern gelöst und können so einfacher wieder herausgewaschen werden.
C
Chronisch
Chronischer Verlauf von Krankheiten
Eine Krankheit wird als chronisch bezeichnet, wenn sie sich langsam entwickelt und lange andauert. In manchen Fällen ist eine chronische Erkrankung nicht mehr vollständig heilbar.
Das Gegenteil von einem chronischen Krankheitsverlauf ist eine akute (plötzliche) Erkrankung. Es gibt viele Krankheiten, die sowohl akut auftreten als auch einen chronischen Verlauf annehmen können. Dies kann zum Beispiel passieren, wenn eine Krankheit nicht behandelt oder vollständig auskuriert wird.
Chlorreinigungsmittel
Chlorreiniger = Reinigungsmittel
Unter dem Begriff Chlorreiniger werden Reinigungsmittel zusammengefasst, welche den Wirkstoff Natriumhypochlorit oder Aktivchlor enthalten. Diese Reinigungsmittel enthalten entgegen der irreführenden Bezeichnung “Chlorreiniger” keineswegs das Element Chlor in Reinform, sondern in Form einer Verbindung.
Chlorhaltige Reinigungsprodukte finden im Bereich der Sanitärreinigung, Schimmelentfernung oder der Flächendesinfektion ihre Verwendung. Auch in der Textilreinigung sind Chlorreiniger sehr beliebt, da die bleichende Wirkung vor allem im Bereich der Fleckenentfernung gute Ergebnisse erzielt.
D
Drüse
Drüsen
Drüsen sind Organe, die aus Epithelzellen bestehen und die Fähigkeit zur Aussonderung bestimmter Stoffe (Sekrete) besitzen. Je nach Drüse werden hierbei verschiedene Steuerungsfunktionen übernommen.
Man unterteilt Drüsen grundsätzlich in exokrin (Abgabe nach außen/in Gänge) und endokrin (Abgabe ins Blut).
Exokrine Drüsen
- Speicheldrüsen: Geben Speichel in den Mundraum ab.
- Schweißdrüsen: Sie geben Schweiß an die Hautoberfläche ab, um den Körper durch Verdunstungskälte zu kühlen. Eine Überfunktion dieser Drüsen kann genetisch bedingt sein oder durch die aktuelle Lebenssituation (wie Stress oder hormonelle Umstellungen) ausgelöst werden. Die einfachste Art die Überfunktion der Schweißdrüse zu regeln ist mit einem starken Antitranspirant.
- Talgdrüsen: Produzieren Hautfett (Schutz).
- Tränendrüsen: Geben Tränenflüssigkeit an das Auge ab.
- Magendrüsen: Produzieren Magensaft (Salzsäure und Enzyme).
- Leber: Produziert Galle, die über den Gallengang in den Darm geleitet wird.
- Milchdrüsen: Produzieren Muttermilch während der Stillzeit.
- Bauchspeicheldrüse (exokriner Teil): Produziert Verdauungssäfte für den Zwölffingerdarm.
- Prostata: Gibt Sekret in die Harnröhre ab.
Endokrine Drüsen
- Hypophyse (Hirnanhangdrüse): Die "Steuerzentrale" für viele andere Hormondrüsen.
- Schilddrüse: Produziert Hormone für den Energiestoffwechsel (z. B. Thyroxin).
- Nebennieren: Produzieren Stresshormone (Adrenalin, Cortisol) und Hormone zur Regulation des Salzhaushalts.
- Zirbeldrüse (Epiphyse): Produziert Melatonin (Schlaf-Wach-Rhythmus).
- Nebenschilddrüsen: Regulieren den Kalziumhaushalt.
- Thymusdrüse: Wichtig für die Reifung des Immunsystems (besonders bei Kindern).
- Bauchspeicheldrüse (endokriner Teil): Die sogenannten Langerhans-Inseln produzieren Insulin und Glukagon (Blutzucker).
Eine Besonderheit: Die Bauchspeicheldrüse
Sie ist ein "Multitalent", da sie beides ist:
Exokrin: Sie liefert Verdauungssaft in den Darm.
Endokrin: Sie produziert Insulin und Glukagon für den Blutzuckerspiegel direkt ins Blut.
Deodorant
Deo als Körperpflegemittel gegen Schweißgeruch
Ein Deodorant (auch Desodorant, latein.: Entriecher), kurz auch Deo genannt, ist ein Körperpflegemittel, das aufgebracht wird, um unangenehmen Körpergeruch zu bekämpfen. Die wichtigsten Funktionen zur Kontrolle des Körpergeruchs bei einem Deo sind: Geruchsüberdeckung (durch Duftstoffe) und Kontrolle der an der Geruchsbildung beteiligten Mikroorganismen (durch antimikrobielle Stoffe).
Die Schweißdrüsenaktivität wird durch die Verwendung von einem Deo nicht beeinflusst. Hierzu sind die Verwendung von Antitranspiranten erforderlich.
DermaConsult
DermaConsult testet Hautverträglichkeit & Wirksamkeit von Kosmetika
Die Derma Consult GmbH, gegründet 1990, ist ein unabhängiges Auftrags-Forschungsinstitut, spezialisiert auf dermatologische Testungen von Kosmetika, kosmetischen Rohstoffen und Reinigungsprodukten und Dermatika. Hierbei werden vor allem die Hautverträglichkeit und die Wirksamkeit von Produkten mit validierten Methoden ermittelt. Alle Antitranspirant- und Hautpflegeprodukte von Everdry werden durch das Institut dermatologisch getestet.
Dermatologie
Dermatologie befasst sich mit Hautkrankheiten
Die Dermatologie (von griechisch derma „Haut“) ist ein Teilgebiet der Medizin. Die ausgebildeten Hautärzte (Dermatologen) befassen sich hierbei mit der Abklärung, Behandlung und Betreuung von Patienten mit nichtinfektiösen und infektiösen Erkrankungen der Haut sowie mit gut- und bösartigen Hauttumoren.
Desinfektion
Desinfektion = Reduzierung von Krankheitserregern
Die Desinfektion ist eine Maßnahme, bei der die Zahl der Infektionserreger so weit reduziert wird, dass eine Infektion bzw. Übertragung ausgeschlossen werden kann. Bei der Desinfektion werden demnach Krankheitserreger (Viren) und Kleinstlebewesen (Bakterien, Pilze) abgetötet. Eine Desinfektion kann mit verschiedenen Techniken durchgeführt werden:
- Sterilisation & Verbrennung (physikalisch durch Hitze)
- Strahleneinwirkung
- Verwendung von Bioziden (Desinfektionsmitteln, wie z.B. chlorhaltige Mittel)
E
Ekzem
Ekzem = entzündliche Hautveränderung
Unter einem Ekzem versteht man eine entzündliche Hautveränderung, bei der es zu einer Schwellung, Rötungen, Bläschen- oder Knötchenbildung kommen kann. Im Verlauf können bei Ekzemen starke Verkrustungen auftreten. Ekzeme sorgen bei den betroffenen Personen in der Regel für einen starken Juckreiz. Zudem verdickt sich die Hornhaut und die Haut wird oftmals trocken und rissig. Bei Ekzemen unterscheidet man zwischen äußerlichen Ekzemen, welche durch äußerliche Einflüsse hervorgerufen werden und innerlichen Ekzemen, welche organisch bedingt sind.
Die innerlichen (endogenen) Ekzeme werden auch als Neurodermitis bezeichnet. Ekzeme treten fast immer an den Stellen auf, wo der Kontakt mit dem Auslöser stattfand. Ekzeme können auch allergisch bedingt sein. Allergische Reaktionen müssen nicht unbedingt sofort auftreten, sondern können auch erst nach jahrelangem Kontakt mit der Substanz auftreten.
Häufige Auslöser für Ekzeme sind zumeist Kosmetika oder Chemikalien, Textilien, Metalle, Nahrungsmittel oder aber auch Pflanzen. Sollten Sie Ekzeme nach einem Kontakt wahrnehmen, sollten Sie die Substanz möglichst meiden und einen direkten Kontakt mit ihnen verhindern.
Elektron
Elektron = negativ geladenes Elementarteilchen
Das Elektron ist ein negativ geladenes Elementarteilchen, dessen chemisches Symbol e− ist. Es ist das leichteste aller elektronisch geladenen Elementarteilchen.
Epidermis
Epidermis = Oberhaut = äußerste Hautschicht
Als Epidermis bezeichnet man die Oberhaut, welche die äußerste Hautschicht bildet. Sie ist in mehreren Zellschichten gegliedert und trägt an ihrer Oberfläche die Hornschicht. Die Epidermis erneuert sich alle 30 Tage vollständig. Sie grenzt den Organismus von der Außenwelt ab, schützt vor schädlichen Einflüssen und gibt über Drüsen auch Substanzen ab wie z.B. Schweiß.
Erkältung
Bei der Erkältung handelt es sich um eine akute Infektionskrankheit der Nasenschleimhaut (einschließlich der Nasennebenhöhlen), dem Hals und der Bronchien.
Ursachen Erkältung
Die Infektionskrankheit wird überwiegend durch Viren wie (Rhino-, Entero- und Mastadenoviren oder den Viren-Familien der Corona- und Paramyxoviridae). Manchmal wird die Infektion zusätzlich auch von Bakterien verursacht. Hierbei handelt es sich dann um eine sogenannte Sekundärinfektion, auch Superinfektion genannt.
Eine leichte Erkältung ist nicht zu verwechseln mit einem grippalen Infekt mit der deutlich schwerer verlaufenden echten Grippe (Influenza), die besonders für immunschwache Personen sogar tödlich enden kann.
Risikofaktoren Erkältung:
Die immer noch weit verbreitete Annahme, Kälte, Zugluft, Nässe und Unterkühlung wären die alleinigen Verursacher einer Erkältung, ist NICHT korrekt.
Kälte ALLEIN kann KEINE Erkältung auslösen. Kälte kann allerdings zu einem geschwächten Immunsystem führen, so dass Viren ein leichteres Spiel haben, sich im Körper einzunisten.
Alles, was das Immunsystem schwächt, kann uns anfälliger für Erkältungen machen. Neben Unterkühlung also auch Stress, Schlafmangel und andere Krankheiten. Enger Kontakt erleichtert die Übertragung der Erreger. Bei großen Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen haben die Viren also ein leichtes Spiel.
Symptome Erkältung:
Oft beginnt alles mit einem leichten Kratzen oder Schmerzen im Hals. Im weiteren Verlauf können zusätzlich Husten, Schnupfen und Heiserkeit in jeglicher Kombination und Ausprägung auftreten. Häufig klagen die Erkälteten auch über Kopf- und Gliederschmerzen und fühlen sich müde und abgeschlagen.
Fieber (Körpertemperatur über 38°C) kann auch ein Begleitsymptom sein und ist ein natürlicher Bestandteil der Abwehrreaktion. Die Temperaturerhöhung selbst ist normalerweise harmlos und endet meist mit der erfolgreichen Abwehr des Infekts. Eine Verwendung von fiebersenkenden Mitteln ist deswegen in der Regel nicht nötig.
Bei starken Beschwerden wie Kopf-, Gelenk- oder Muskelschmerzen können schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente mit Wirkstoffen wie Paracetamol oder Ibuprofen unter Umständen helfen.
Sollten die Beschwerden allerdings länger andauern oder sich sogar verschlimmern, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Arzt aufsuchen.
Übertragung Erkältung:
Die krankheitsverursachenden Viren werden sowohl als Tröpfcheninfektion durch die Luft als auch direkt oder indirekt durch Kontakt mit Erkrankten oder über kontaminierte Gegenstände per Kontaktinfektion übertragen.
Daher ist es besonders wichtig, dass Erkrankte mindestens 2 Meter Abstand zu anderen Personen halten. Des Weiteren helfen hierbei beim Niesen oder Husten ein Taschentuch vor Mund und/ oder Nase zuhalten und eine besonders gründliche Handhygiene, um ein Übertragungsrisiko zu vermeiden. Menschen mit einem schwachen Immunsystem wie alte Menschen oder Säuglinge sollten während der Erkältungsphase ganz vermieden werden, da sich besonders bei diesen Gruppen eine harmlose Erkältung schnell zu einer ernsten Krankheit ausbilden kann.
Krankheitsverlauf:
In den meisten Fällen haben die Betroffenen eine Erkältung in 10-14 Tagen wieder überstanden. Wichtig ist hierbei, sich ausreichend Ruhe zu gönnen und körperliche Anstrengungen zu vermeiden.
Therapie:
Diese besteht vor allem aus Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe…idealerweise in warmer und gemütlicher Umgebung! Körperliche Anstrengungen sind absolut tabu und können dem Körper in seiner geschwächten Form sogar schaden.
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um den Stoffwechsel ausreichend unterstützen zu können und um verloren gegangene Flüssigkeit und Elektrolyten durch Schwitzen wieder anzureichern.
Bei verstoptfer Nase, Heiserkeit oder Schluckbeschwerden können Otosan HNO Produkte auf natürlicher Basis bereits sehr gut den Heilungsverlauf unterstützen.
Sollten Sie Beschwerden allerdings anhalten, sollte dies durch Ihren Arzt überprüft werden. Hier muss dann vielleicht doch zu „härteren Mitteln“ gegriffen werden, um die lästigen Viren loszuwerden.
Entzündung
Entzündung = Immunreaktion gegen den eigenen Körper
Unter einer Entzündung (lateinisch-medizinisch Inflammatio) versteht man Reaktionen, bei denen sich das Immunsystem gegen den eigenen Körper richtet. Auslöser können Allergene oder Krankheitserreger wie Bakterien oder Pilze sein. Aber auch mechanische Reize wie Druck oder Reibung können zu Entzündungen führen. Das Ziel der Entzündung ist es, den schädigenden Reiz zu beseitigen (z.B. Krankheitserreger oder Giftstoffe aus den Gewebszellen entfernen) und die Voraussetzungen für Reparaturvorgänge ("Heilung") zu schaffen. Die Entzündung ist damit ein Ausdruck der Immunreaktion eines Organismus.
Die Entzündungsreaktion ist ein komplexer Prozess, an dessen Regulation unter anderem immunkompetente Zellen, Antikörper und Entzündungsmediatoren beteiligt sind.
Die Fachbegriffe für Entzündungen werden meist gebildet, indem die Endung -itis an den griechischen Begriff für das betroffene Organ angehängt wird.
F
FAO
Food and Agriculture Organization of the United Nations
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (Food and Agriculture Organization of the United Nations = FAO) ist die größte Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
Sie hat das Ziel, weltweit zu einem höheren Lebensstandard, zur Verbesserung der Ernährung sowie zur Überwindung von Hunger und Unterernährung beizutragen. Sie sammelt und veröffentlicht Informationen zur weltweiten Entwicklung der Land-, Forst-, Fischerei- und Ernährungswirtschaft, um Versorgungskrisen rechtzeitig zu erkennen. Außerdem erarbeitet sie Ernährungssicherungsstrategien und fördert eigene Entwicklungsprogramme und Projekte.
Fußpilz
Fußpilz = Infektionskrankheit
Man versteht darunter eine durch Pilze verursachte Infektionskrankheit (Mykose) der Haut und/oder der Nägel. Ursache sind Faden-, Hefe- oder Schimmelpilze. Symptome vom Fußpilz sind juckende, leicht gerötete und schuppende Hautareale. Diese Pilze können menschliches Keratin (Hauptbestandteil von Haut und Haaren) abbauen und so die Symptome auslösen.
Fußpilz aufgrund Schweißfüße
Personen, die stark an den Füßen schwitzen und speziell im Winter nicht für ein luftige Fußklima sorgen können sind öfters mit Fußpilz betroffen. Die Behandlung mit einem Iontophoresegerät hilft gegen Fußschweiß. Alternativ kann auch ein Antitranspirant angwendet werden.
Farbstoffe
Farbstoff = Färbemittel für diverse Produkte
Als Farbstoff werden chemische Verbindungen bezeichnet, die die Eigenschaft haben, andere Materialien zu färben. Nach DIN 55934 werden als „Farbmittel“ Farbstoffe bezeichnet, die in ihrem Anwendungsmedium löslich sind. Unlösliche Farbmittel heißen Pigmente. Farbstoffe, die dazu verwendet werden, Lebensmittel zu färben, werden als Lebensmittelfarben bezeichnet und sind Lebensmittelzusatzstoffe, die gesonderten Bestimmungen unterliegen.
Die Farbstoffe kann man in tierische und pflanzliche oder organische und anorganische Farbstoffe einteilen. In der Regel werden Farbstoffe in synthetische (künstliche) und natürliche Farbstoffe eingeteilt. Synthetische Farbstoffe sind zum Beispiel die Azofarbstoffe. Die natürlichen Farbstoffe können aus tierischen (Bsp. Purpur von der Purpurschnecke) oder pflanzlichen (Bsp. Safran oder Carotin) Erzeugnissen gewonnen werden.
Funktionsbekleidung
Funktionsunterwäsche = Bekleidung mit funktionellem Mehrwert
Als Funktionstextilien bezeichnet man Bekleidung und Heimtextilien aus Fasern, Garnen, Geweben und Gewirken bzw. Stoffen mit funktionellem Mehrwert. Hierbei kann der funktionelle Mehrwert z. B. sein: atmungsaktiv, thermoregulierend, antibakteriell, anti-Geruch, wärmend/kühlend, schmutzabweisend usw.
Unsere Anti-Schweiß-Shirts sind auch Funktionsunterwäsche. Sie beinhalten je nach Modell folgende Funktionen:
- Eingearbeitetes Achselpads welches den Schweiß aufnimmt.
- Elastisch um sich dem Körper sehr gut anpassen zu können, besonders unter den Achseln
- Knitterarm
G
Genetik
Genetik = Vererbungslehre, entdeckt durch Gregor Mendel
Die Genetik oder Vererbungslehre ist ein Teilgebiet der Biologie. Sie befasst sich mit den Gesetzmäßigkeiten und materiellen Grundlagen der Ausbildung von erblichen Merkmalen und der Weitergabe von Erbanlagen (Genen) an die nächste Generation (Vererbung). Sie basiert auf den Forschungen von Gregor Mendel (1865).
Bei der Hyperhidrose unterscheidet man zwei Formen, bei denen die Ursachen (Genetik vs. Lebensumstände) sehr unterschiedlich gewichtet sind.
1. Primäre Hyperhidrose (Genetisch bedingt)
Diese Form tritt ohne erkennbare Krankheit auf und ist meist auf Körperstellen wie Hände, Füße oder Achseln begrenzt. Genetischer Anteil: Man geht davon aus, dass bei 30 % bis 50 % der Betroffenen eine genetische Veranlagung vorliegt. Hintergrund: Studien zeigen, dass Betroffene oft Familienmitglieder haben, die ebenfalls unter übermäßigem Schwitzen leiden. Es handelt sich hierbei um eine Fehlsteuerung des Nervensystems (Sympathikus), das die Schweißdrüsen "ohne Grund" auf Hochtouren laufen lässt.
2. Sekundäre Hyperhidrose (Lebensumstände / Krankheiten)
Hier ist das Schwitzen ein Symptom einer anderen Ursache. Hier sind äußere Faktoren oder innere Krankheiten. Lebenssituationen: Hierzu zählen Stress, Angststörungen, Übergewicht oder hormonelle Umstellungen (z. B. Pubertät, Wechseljahre). Andere Faktoren: Medikamente, Koffein, scharfes Essen oder Grunderkrankungen (Schilddrüse, Diabetes).
- 30 - 50 % Genetik. Vererbt
- 20 - 30 % Lebenssituation wie Stress, Ernährung, Übergewicht, Fitnesszustand.
- 20 - 40 % Körperliche Ursachen wie Hormone (Wechseljahre), Medikamente, Krankheiten.
Sehr oft is es ein Mix aus den genannten Zahlen. Jemand kann eine genetische Neigung haben, die erst durch eine stressige Lebenssituation zum Ausbruch kommt.
Gynäkologe
Gynäkologe = Frauenarzt = Facharzt für Frauenheilkunde & Geburtshilfe
Nach dem Medizinstudium muss der Arzt eine fünfjährige Weiterbildung als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe absolvieren. Von dieser Weiterbildung sind mindestens drei Jahre im Stationsdienst abzuleisten. Erst dann erhält der Arzt die Zulassung als Gynäkologe.
Gynäkologie
Gynäkologie = Frauenheilkunde
Gyné ist griechisch und bedeutet Frau. Daher kommt auch der medizinische Fachbegriff „Gynäkologie“ für die Frauenheilkunde zustande. Es ist die Lehre der Erforschung und der Behandlung bei Krankheiten der weiblichen Sexual- und Fortpflanzungsorgane.
H
Haut
Die Haut ist ein Flächenorgan, das die Abgrenzung des Organismus gegenüber der Außenwelt bildet. Sie schützt den menschlichen Körper vor pathologischen Keimen, vor Sonnenlicht oder vor Austrocknung.
Die Haut setzt sich aus verschiedenen Schichten zusammen
Cutis, bestehend aus Epidermis (Oberhaut) und Dermis oder auch Cornis genannt (Lederhaut)
Subcutis (Unterhaut)
In die Haut sind Hautanhangsorgane (Haar, Nagel, Schweiß-, Talg- und Duftdrüsen), Blutgefäße, Nervenendigungen, Thermo- und Berührungsrezeptoren eingelagert, die dem Schutz, aber auch der Interaktion mit der Umwelt dienen. Hierdurch bildet die Haut unser größtes Sinnesorgan. Die Hauptfunktionen der Haut sind u.a.:
- Schutz vor Umwelteinflüssen
- Wärmeregulierung (schwitzen, frieren) Schweißdrüsen: Geben Schweiß an die Hautoberfläche ab
- Energiereserve in Form von in der Haut gespeicherten Fettes
- Sinneswahrnehmungen der Sensibilität
- Synthese von Vitamin D unter UV-Strahlung
Hormone
Hormon = biochemischer Botenstoff
Hormone sind biochemische Signal- oder Botenstoffe. Sie werden in spezialisierten Zellen produziert (z.B. der Schilddrüse oder den Nebennieren), um spezifische Wirkungen oder Funktionen im Körper auszulösen. Ein gutes Beispiel-Hormon ist Adrenalin, welches in den Nebennieren produziert wird. Es erhöht unter anderem den Blutdruck und die Herzfrequenz und wird z.B. bei Stress-Situationen ausgeschüttet, so dass dem Körper schnell Energie zur Verfügung gestellt werden kann.
Hygiene
Hygiene = Sauberkeit zur Vermeidung von Krankheiten
Hygiene ist die wissenschaftliche Lehre von der Verhütung der Krankheit und der Erhaltung und Festigung der Gesundheit und hat daher zum Ziel, die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden des Einzelnen (Individualhygiene) und der Gesellschaft (Allgemeinhygiene) zu erhalten oder zu verbessern.
Hidrosis
Hidrosis = normale Schweißbildung & Schweißausscheidung
Die normale Schweißbildung und Schweißausscheidung wird als Hidrosis / Hidrose bezeichnet. Dabei erfolgt die Abscheidung von dünnflüssig wässrigem Schweiß aus Schweißdrüsen an der gesamten Hautoberfläche. Hierbei entsteht sogenannte Verdunstungswärme, wodurch der Körper gekühlt und die Körpertemperatur reguliert wird. Schweiß dient also als „Kühlflüssigkeit“ für unsere „Klimaanlage“ Haut. Grundsätzlich ist Schwitzen eine gesunde Sache – solange es nicht zu viel und zur Belastung im Alltag wird!
Folgende Formen der krankhaften Hidrosis gibt es:
1. Hyperhidrose (Übermäßige Schweißbildung)
Krankhaftes Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet. Dies ist die bekannteste Form, bei der der Körper deutlich mehr Schweiß produziert, als zur Temperaturregelung notwendig wäre.
Primäre Hyperhidrose: Meist genetisch bedingt, tritt lokal auf (Hände, Füße, Achseln).
Sekundäre Hyperhidrose: Folge einer Grunderkrankung (Schilddrüse, Diabetes), Hormonumstellung oder Medikamenteneinnahme.
2. Hypohidrose & Anhidrose (Verminderte Schweißbildung)
Das Gegenteil der Hyperhidrose – die Schweißproduktion ist eingeschränkt oder fehlt ganz.
Anhidrose: Der Körper kann gar keinen Schweiß bilden. Dies ist gefährlich, da der Körper bei Hitze oder Anstrengung überhitzen kann (Hitzschlaggefahr).
Ursachen: Hautschädigungen (Verbrennungen), Nervenschäden oder genetische Defekte der Schweißdrüsen.
3. Bromhidrose (Geruchsintensiver Schweiß)
Hier ist nicht die Menge das Problem, sondern der Geruch.
Schweiß ist ursprünglich geruchlos. Bei der Bromhidrose wird er durch Bakterien auf der Haut oder durch eine spezielle Zusammensetzung der Sekrete der apokrinen Drüsen (Duftdrüsen) extrem zersetzt, was zu einem sehr starken, oft stechenden Geruch führt.
4. Chromhidrose (Farbiger Schweiß)
Eine sehr seltene Form, bei der der Schweiß eine Färbung aufweist.
Der Schweiß kann gelblich, bläulich, grünlich oder bräunlich erscheinen.
Ursache: Oft die Oxidation bestimmter Stoffe (Lipofuszin) in den Schweißdrüsen oder die Aufnahme von Farbstoffen/Medikamenten.
5. Hämathidrose (Blutschwitzen)
Ein extrem seltenes Phänomen, bei dem Blut durch die Schweißdrüsen austritt.
Es tritt meist unter extremem psychischem Stress oder Schock auf, wenn die feinen Kapillaren um die Schweißdrüsen platzen und sich das Blut mit dem Schweiß vermischt.
Hautreizung
Hautreizung = Hautprobleme
Wenn die Haut spannt, brennt, juckt oder entzündet ist, dann spricht man von Hautreizungen. Wichtig hierbei ist, genau herauszufinden, was die Ursache für die Hautreizung ist und was mit der Haut passiert, damit eine erfolgreiche Behandlung eingestellt werden kann. Die häufigsten Formen von Hautreizungen sind Juckreiz, Ekzeme / Hautausschlag, Neurodermitis, Sonnenbrand oder Reizungen durch Rasuren.
Hautverträglichkeit
DermaConsult testet everdry Produkte auf gute Hautverträglichkeit
Eine feste Einheit für eine Hautverträglichkeit gibt es nicht, da diese je Hauttyp unterschiedlich sein kann: was für eine trockene Haut sehr hautverträglich ist, kann bei einer fettigen Haut schon zur vermehrten Pickelbildung führen.
Um bei Produkten eine gute Hautverträglichkeit zu erreichen, muss ich also entweder mich auf einem speziellen Hauttyp beziehen oder aber ein Produkt herstellen, welches für alle oder mehrere Hauttypen geeignet ist.
Ziel ist, dass die Produkte bei der Anwendung nicht zu Hautreizungen oder Hautveränderungen führen. Dann können Sie allgemein als hautverträglich bezeichnet werden.
everdry lässt alle Kosmetikprodukte durch das unabhängige Institut DermaConsult auf deren Hautverträglichkeit testen. Hierbei wird eine gemischte Testgruppe mit allen Hauttypen zusammengestellt. Nur Produkte, die mit dem Testergebnis „sehr gut“ abschneiden, werden von everdry verkauft.
Hyposensibilisierung
Hyposensibilisierung = Desensibilisierung einer Allergie
Leidet ein Mensch an einer Allergie, wird durch Gabe geringer Dosen des Allergens unter ärztlicher Aufsicht der Körper und sein Immunsystem an das Allergen „gewöhnt“. Er bildet mit der Zeit wahrscheinlich größere Mengen an blockierenden Antikörpern, so dass der Körper stark gemacht wird gegen dieses Allergen und mit der Zeit eine schwächere Reaktion bei Allergenkontakt hervorgerufen wird. In einigen Fällen erreicht die Hyposensibilisierung (auch Desensibilisierung genannt) sogar eine Heilung der Allergie.
Hydroxyethylcellulose
Hydroxyethylcellulose = Verdickungsmittel
Hydroxyethylcellulose ist ein hochwirksames Gelier- und Bindemittel, welches aus natürlicher Zellulose gewonnen wird. Es wird wegen seiner guten Verdickungseigenschaften vor allem in der Kosmetik, anderen Haushaltsmitteln und Arzneimitteln eingesetzt. Diese Zellulose-Verbindung wird auch als Verdicker in dem Everdry Antitranspirant Body Roll-On eingesetzt.
I
IKW
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. als Verband der Hersteller
Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e.V. (kurz IKW) ist ein deutscher Verband der Hersteller und Vertreiber von Körperpflegemitteln, Wasch- und Reinigungsmitteln, Pflegemitteln sowie Hygieneerzeugnissen mit Sitz in Frankfurt am Main. Über 85 % der Mitglieder gehören dem Mittelstand an.
Die Hauptanliegen des IKW´s liegen darin, die Mitglieder kompetent zu beraten und in ihren unternehmerischen Tätigkeiten zu unterstützen. Hierbei werden Fragen rund um die Produktgruppen Schönheitspflege und Haushaltspflege beantwortet. Insbesondere bei der Umsetzung gesetzlicher Normen steht der IKW seinen Mitgliedern mit juristischem Rat zur Seite.
Immunologie
Immunologie = Lehre zur Abwehr von Krankheitserregern
Die Immunologie ist die Lehre von den biologischen und biochemischen Grundlagen der körperlichen Abwehr von Krankheitserregern wie Bakterien, Viren und Pilzen sowie anderen körperfremden Stoffen wie Toxinen und Umweltgiften.
Hierbei spielen auch die Analyse der Störungen und Fehlfunktionen dieser Abwehrmechanismen eine entscheidende Rolle. Die Immunologie ist demnach Teildisziplin der Biologie. Forschungsgegenstand ist das Immunsystem, welche die Erkennung und Inaktivierung von Krankheitserregern und körperfremden Substanzen realisiert.
Die Immunologie ist in der Medizin für das Verständnis, die Prävention, die Diagnostik und die Therapie von Krankheiten von großer Bedeutung.
Iontophorese
Definition Iontophorese gemäß der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
„Die Leitungswasser-Iontophorese bei Hyperhidrose ist ein Verfahren, bei dem mit Hilfe von Wasserbädern oder feuchten Elektroden kontinuierliche oder hochfrequente gepulste Gleichströme durch definierte Hautareale geleitet werden. Im Allgemeinen handelt es sich um die Behandlung von Handflächen und Fußsohlen, seltener der Achselhöhlen oder anderer Areale“.
Durchführung Iontophorese
Die schwachen, ungefährlichen elektrischen Ströme werden mit Hilfe hydroelektrischer Bäder durch die Haut von Handinnenflächen und Fußsohlen geleitet. Hierdurch kommt es zu einer funktionellen Hemmung der Schweißdrüsenzellen, so dass starkes Schwitzen reduziert wird. Damit das Schwitzen normal bleibt, sind Folgeanwendungen von 1 bis 2x wöchentlich erforderlich.
Kontraindikationen Iontophorese
- Menschen mit implantierten elektronischen Geräten wie z. B. Herzschrittmachern, dürfen nicht mit der Iontophorese behandelt werden.
- Für Schwangere liegen keine ausreichenden Studien vor, so dass von dieser Anwendung abgeraten wird.
- Extremitäten, die Metallimplantate im Bereich des Stromflusses haben (z.B. an Armen oder Beinen), müssen von der Behandlung ausgeschlossen werden.
- Körperpartien mit Hautdefekten sind von der Anwendung auszuschließen.
J
Juckreiz
Juckreiz = Hautreizung, die zu Jucken führt
Juckreiz (lat. Prurire = jucken) ist eine unangenehme Sinnesempfindung, die das Verlangen auslöst, sich zu kratzen. Der quälende Juckreiz kann überall auftreten: am Körper, im Gesicht, auf der Kopfhaut oder im Intimbereich. Er wird durch Nervenzellen ausgelöst, die für das Juckempfinden verantwortlich sind. Sie schlagen Alarm, wenn die Haut von außen oder innen gereizt wird. Juckreiz ist oft das Leitsymptom vieler Hauterkrankungen wie Ekzemen oder Neurodermitis, kann aber auch durch innerliche Erkrankungen ausgelöst werden.
K
Kortison
Kortison = Mittel zur Bekämpfung von Krankheiten
Kortison ist ein körpereigenes Hormon und eines der bekanntesten Medikamente überhaupt. Es wird erfolgreich bei den unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt. Kortison (oder auch Cortison) ist ein lebenswichtiges körpereigenes Hormon. Es wird im menschlichen Körper in der Nebennierenrinde produziert und bei Stress ausschüttet. In dieser Stress-Situation stellt die aktive Form des Kortisons, das Cortisol, möglichst viel Energie bereit und verstärkt unter anderem den Abbau von Eiweiß und Fetten. Dadurch wird der Blutzuckerspiegel erhöht. Des Weiteren hemmt Cortisol die Aktivität der weißen Blutkörperchen, die zum Immunsystem gehören. Die Hauptaufgabe der weißen Blutkörperchen ist es zwar, Krankheitserreger zu bekämpfen. Hierdurch lösen sie aber in erster Linie Entzündungen aus. In manchen medizinischen Fällen ist es jedoch wichtig, keine Entzündung zu provozieren, damit in diesem Fall Kortison eingesetzt wird. Kortison soll demnach genau diesen Entzündungsprozess unterdrücken. Hierdurch ist Kortison eines der bekanntesten und auch wichtigsten Medikamente überhaupt und wird bei den unterschiedlichsten Erkrankungen eingesetzt, wie z.B. Rheuma und Neurodermitis. Je nach Krankheitsbild kann Kortison in Tablettenform eingenommen, als Creme oder Spray verwendet oder gespritzt werden.
Konservierungsstoff
Konservierungsstoffe = Stoffe zur Haltbarmachung von Produkten
Konservierungsstoffe (auch Konservierungsmittel genannt), sind Stoffe, die der Haltbarmachung von z.B. Lebensmitteln oder Kosmetika dienen. Sie verlängern die Haltbarkeit dieser Produkte, indem sie die Mikroorganismen wie Bakterien, Schimmeln, Hefen oder Pilzen in ihrem Wachstum hemmen und somit vor dem Verderb der Produkte schützen. Konservierungsstoffe unterliegen bzgl. der Verwendung und Menge den jeweils gültigen EU-Rechtsverordnungen und müssen in jedem Fall zugelassen sein und in der „Zutatenliste“ der Produkte deklariert werden.
L
Lipide
Lipide = Fette
Lipide (von griechisch lípos „Fett“) ist eine Sammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe. Lipide sind aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung mit langen Kohlenwasserstoff-Resten in der Regel wasserunlöslich.
In lebenden Organismen werden Lipide hauptsächlich als Strukturkompenente in Zellmembranen oder als Energiespeicher verwendet.
Oft wird der Begriff Fett als Synonym für Lipide gebraucht, jedoch stellen die Fette nur eine Untergruppe der Lipide dar (nämlich die Gruppe der Triglyceride).
Die Lipide können insgesamt in sieben Gruppen eingeteilt werden: Fettsäuren, Triacylglyceride (Fette und Öle), Wachse, Phospholipide, Sphingolipide, Lipopolysaccharide und Isoprenoide (Steroide, Carotinoide etc.).
M
Mikrobiell
Mikrobiell = durch Mikroorganismen verursachte Faktoren
Faktoren, die durch Mikroben (Mikroorganismen wie Bakterien) verursacht werden. Das Gegenteil ist „Antimikrobiell / Antibakteriell: hierbei werden die Aktivitäten von Mikroben gehemmt / unterbunden, wie z.B. das Wachstum.
N
Nachtschweiß
Nachtschwitzen = Schwitzen in der Nacht
Man spricht von Nachtschweiß (schwitzen in der Nacht), sobald eine Person während des Schlafens regelmäßig Schweiß absondert. Gelegentliches, leichtes Schwitzen wird bei dieser Definition nicht berücksichtigt. Bei Nachtschweiß (schwitzen in der Nacht) wacht die betroffene Person durchnässt auf, so dass sogar Schlafanzug und/oder Bettlaken gewechselt werden müssen.
Diese Art von nächtlichem Schwitzen stört die wichtige Nachtruhe des Betroffenen sehr, so dass die nötige Erholungsphase nicht gegeben ist. Daher sollte bei länger anhaltendem Schwitzen in der Nacht ein Arzt aufgesucht werden. Vielleicht könnte auch krankhaftes Schwitzen - Hyperhidrose - eine mögliche Ursache sein. Ihr Arzt kann Ihnen hier dann sicherlich wirksame Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.
O
Orangenhaut
Orangenhaut = Cellulite = Bindegewebsschwäche
Orangenhaut (Cellulite) ist eine Bindegewebsschwäche, die durch eine schlechte Durchblutung und deutliche Fettanreicherung im Unterhautfettgewebe verstärkt wird. Die Orangenhaut äußert sich äußerlich durch Dellen auf der Haut, bevorzugt auf Oberarmen, Po und Oberschenkeln. Frauen sind durch Cellulite häufiger betroffen, da Männer eine andere Bindegewebsstruktur besitzen.
P
Parfüm
Parfüm = Duftstoff
Ein Parfüm (französisch Parfum) ist ein Gemisch aus Alkohol und Riechstoffen, das der Erzeugung angenehmer Gerüche dienen soll. Es wird viel in der Kosmetik (z.B. als Duftstoff in Deodorants) eingesetzt, findet aber auch bei anderen Zwecken wie Raumdüften Verwendung.
Die Evolution der Deodorants: Von der reinen Parfümierung hin zum aktiven Bakterienschutz. Frühere Produkte dienten oft nur als Maskierung für Körpergeruch. Moderne Präparate hingegen arbeiten mit antimikrobiellen Wirkstoffen, die Bakterien gezielt hemmen. Innovative Wirkkomplexe legen sich wie ein Schutzfilm über die Hautpartien, um die bakterielle Zersetzung – und damit die Entstehung von Gerüchen – von vornherein zu unterbinden.
pH Wert
pH-Wert 7 = pH-neutral
Der pH-Wert dient als Maß zur Bestimmung der Wasserstoffionen-Konzentration von Stoffen. Er wird auf einer Skala von 0 bis 14 gemessen: ein pH-Wert kleiner als 7 wird als sauer und ein Wert von größer als 7 als alkalisch bezeichnet. Ist ein Produkt „pH-neutral“ so hat es einen pH-Wert von genau 7.
Der pH-Wert gesunder Haut liegt zwischen 4 und 6,5 - ist also leicht sauer. Aus diesem Grund wird auch oft vom "Säureschutzmantel" der Haut gesprochen, welcher sehr wichtig für eine gesunde Hautabwehr ist.
Panthenol
Panthenol: entzündungshemmende, wundheilende Wirkung wissenschaftlich bestätigt
Panthenol (Dexpanthenol) ist als relevanter Bestandteil des Coenzyms A an regenerativen Stoffwechselprozessen der Haut beteiligt. Es wird in der Haut zu Panthotensäure umgewandelt, gilt als sehr verträglich und wird auch in Produkten für empfindliche und Babyhaut eingesetzt. Unverträglichkeiten sind nicht bekannt.
Seine feuchtigkeitserhaltende, entzündungshemmende und regenerative, wundheilende Wirkung ist in verschiedenen Studien belegt worden. Panthenol verstärkt nachweislich die Barrierefunktion der Haut, erhöht die Fähigkeit der Haut, Wasser zu binden und verbessert ihre Elastizität. Es fördert nachweislich die Zellneubildung bei Wunden und wird daher auch bei Verletzungen und Sonnenbrand mit Erfolg eingesetzt. Die Durchblutung wird vermindert, Hautrötungen klingen ab und Juckreiz wird reduziert.
Pubertät
Pubertät = Entwicklung zum Erwachsenwerden
Lat. Geschlechtsreife. Die körperliche und geistige Entwicklung des Menschen in der Übergangsphase vom Kindesalter zum Erwachsensein. In dieser Phase erfolgt außerdem die Geschlechtsreifung. Als "Nebenwirkung" auf dem Weg zum Erwachsenwerden haben Jugendliche in der Pubertät, neben dem Gefühlschaos außerdem oft große Schwierigkeiten mit sichtbarem Schwitzen und unangenehmen Körpergeruch. Warum das so ist und was Sie dagegen tun können, erklären wir Ihnen ausführlich in unserem Ratgebertext "Schwitzen in der Pubertät".
Polyphenol
Polyphenole = Sekundäre Pflanzenstoffe
Polyphenole sind in Pflanzen vorkommende organische Verbindungen mit mehreren Phenolgruppen. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen. Pflanzliche Polyphenole spielen bei einer gesunden Ernährung eine wichtige Rolle. Die wichtigsten Eigenschaften sind:
Als Antioxidationsmittel: hierbei werden ungewünschte Oxidationen, welche z.B. durch freie Radikale ausgelöst werden, reduziert.
Zur Stärkung des Immunsystems
Polyphenole sind vor allem in pflanzlichen Ölen wie Olivenöl, Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl enthalten.
Prophylaxe
Prophylaxe = Krankheitsverhütung
Umfasst alle vorbeugenden Maßnahmen zur Verhütung von Krankheiten. Hierzu zählt unter anderem die Vorbeugung durch Schutzimpfungen. Darunter sind aber auch medikamentöse und pflegerische Maßnahmen zu verstehen, die das Auftreten von Krankheiten verhindern bzw. verzögern.
Psychosomatisch
Psychosomatisch = Wechselwirkung zwischen Körper & Seele
Als psychosomatische Beschwerden bezeichnet man Beschwerden, die auf die Wechselwirkung zwischen Körper und Seele zurückzuführen sind. Ist die Seele krank und wird nicht behandelt, so werden die Symptome früher oder später auch körperlich sichtbar. Ein gutes Beispiel ist eine ständige Überforderung durch Stress. Kommt die Seele nicht irgendwann mal zur Ruhe, kann hieraus z.B. eine Magenschleimhautentzündung entstehen.
R
Rezeptur
Rezeptur = Zutaten- & Zubereitungsliste
Das ist die mengenmäßige Zutatenliste von Produkten wie Kosmetikartikeln, Arzneimitteln oder auch Lebensmitteln. Die genauen Mengenangaben werden oft als Geheimnis der Hersteller behütet. Der Verbraucher kann auf der Verpackung in der Regel nur die Inhaltsstoffe ohne Mengenangaben wiederfinden. Die Bezeichnung der einzelnen Inhaltsstoffe in der Zutatenliste auf Endverbraucherverpackungen ist weltweit standardisiert: jede Zutat hat demnach seine eigene Bezeichnung und wird in der Liste (Ingredients) in jedem Land gleich aufgeführt. Hierbei werden die Standardbezeichnungen in englischer oder lateinischer Sprache verwendet. Die Angabe muss immer in absteigender Reihenfolge gemacht werden.
Moderne Rezepturen versuchen so wenig wie möglich Inhaltsstoffe beizufügen um auch allergene Reaktionen zu vermindern. Everdry Body Roll-on Antitranspirant hat nur 3 Inhaltsstoffe.
S
Salbei
Salbei = antibakterielle, schweißhemmende Heilpflanze
Salbei (Salvia officinalis) gehört zu den Kräutern, die ihren Ursprung im Mittelmeerraum haben, aber mittlerweile auch sehr gut in unseren heimischen Gärten wachsen können. Es ist eine Heilpflanze mit starker antibakterieller, pilzfeindlicher, zusammenziehender und schweißhemmender Wirkung. Aus diesem Grund wird Salbei sehr vielseitig als wertvolles medizinisches Heilkraut in Lebensmitteln, Arzneimitteln und Kosmetikprodukten eingesetzt.
Stress
Stress = übermäßige körperliche & geistige Belastung
Unter Stress versteht man eine extreme Beanspruchung des Körpers aufgrund psychischer und/oder physischer Belastung. Je nach Typ wird Stress unterschiedlich wahrgenommen: was für den einen totaler Stress ist, ist für den anderen eine Kleinigkeit. Was für den einen negativer Stress ist, bedeutet für den anderen eine positive Herausforderung.
Eine starke seelische Belastung sollte auf jeden Fall ernst genommen und ausgeglichen werden, da Stress langfristig das Immunsystem schwächen und Krankheitsbilder wie Neurodermitis verstärken kann.
Schweiß
Schweiß = wässriges Sekret der Schweißdrüsen
Schweiß ist ein wässriges Sekret, welches durch sogenannte Schweißdrüsen über die Haut abgesondert wird. Schweiß besteht zu über 99 % aus Wasser. Daneben sind unter anderem verschiedene Salze weitere Bestandteile. Frischer Schweiß ist nahezu geruchslos. Erst der Abbau von langkettigen Fettsäuren zu kürzeren Ketten wie Buttersäure oder Ameisensäure sorgt für den typischen Schweißgeruch. Dafür sind verschiedene Bakterien verantwortlich, die den Schweiß als optimalen Nährboden nutzen.
Silberchlorid
Silberchlorid = Substanz aus dem Meer mit antibakterieller Wirkung
Silberchlorid ist eine Substanz, die unter anderem aus Silbersalzen aus dem Meer gewonnen wird. Es dient der langfristigen Inaktivierung von Bakterien und wird oft zur Herstellung von Hygienepflegemitteln oder antibakterieller Funktionsunterwäsche mit Anti-Geruch-Effekt eingesetzt.
Schwangerschaft
Schwangerschaft = Gravidität
Die Schwangerschaft (medizinischer Fachbegriff: Gravidität oder auch Gestation) ist der Zeitraum, in dem eine befruchtete Eizelle im Körper der werdenden Mutter zu einem Kind heranreift.
Eine Schwangerschaft dauert im Normalfall von der Befruchtung der Eizelle bis zur Geburt durchschnittlich 266 Tage.
Schweißdrüsen
Schweißdrüsen = Schweißproduzenten auf der Haut
Über die Schweißdrüsen auf der Haut wird der Schweiß abgesondert. Diese Drüsen finden wir auf fast allen Teilen unseres Körpers wieder, besonders im Gesicht, unter den Achseln, an den Händen und Füßen.
Je nach Schweißsekret werden die Schweißdrüsen in 2 Arten unterschieden: ekkrine Schweißdrüsen (sind über den gesamten Körper verteilt; Schweißabsonderung dient der Kühlung) und apokrine Schweißdrüsen (befinden sich ausschließlich in den behaarten Körperarealen; auch Duftdrüsen genannt, dienen dem individuellen Wiedererkennungswert).
Säureschutzmantel
Säureschutzmantel = Hydrolipidfilm der Haut
Durch die Absonderung von Schweiß und Talg bekommt die Haut die Eigenschaft, an der gesamten Oberfläche einen schwach sauren pH-Wert von durchschnittlich 5,0 bis 5,5 zu erhalten. Dieser Schweiß-Talg-Film wird auch Hydrolipidfilm genannt. Der Säureschutzmantel trägt zum Schutz vor Krankheitserregern und Austrocknung sowie vor dem Eindringen von Schad- und Reizstoffen bei.
T
TWI
Tolerable Weekly Intake = tolerierbare wöchentliche Aufnahme
Die tolerierbare wöchentliche Aufnahme (TWI: tolerable weekly intake) ist die Schätzung der Menge eines beliebigen Stoffes, die über die gesamte Lebenszeit pro Woche aufgenommen werden kann, ohne spürbare Auswirkungen auf die Gesundheit des Verbrauchers zu haben.
Zur Bestimmung des TWI wird aus Tierversuchen oder epidemiologischen Daten ein Level-Wert ermittelt. Dieser Wert wird durch einen Sicherheitsfaktor (meist 100) dividiert, der die unterschiedlichen Empfindlichkeiten zwischen Mensch und Tier und zwischen den Individuen der menschlichen Bevölkerung berücksichtigen soll.
Tannine
Tannine = pflanzliche Gerbstoffe
Tannine (von franz. tanin) sind pflanzliche Gerbstoffe. Sie sind eine abgeleitete Gruppenbezeichnung für verschiedene Säuren und werden aus den Gallen verschiedener Pflanzen gewonnen. Gallen sind kugelförmige Wucherungen ("Galläpfel"), die als Reaktion der Pflanzen durch die Einwirkung von außen entstehen. Das aus ihnen hergestellte Tannin ist eine Mischung von pflanzlichen Stoffen.
Aufgrund ihrer chemischen Struktur können Tannine mit Eiweißen stabile, netzartige Verbindungen bilden. Auf der Haut und den Schweißdrüsen wirkt dies dann zusammenziehend (adstringierend). Die Schweißproduktion kann somit reduziert werden.
Talgdrüsen
Talgdrüsen = produzieren Talg als Schutzmantel der Haut
Talgdrüsen befinden sich auf dem Körper verteilt auf der obersten Hautschicht. Durch die Produktion und Ausscheidung von Talg wird die Haut nicht nur geschmeidig gehalten, sondern außerdem vor äußeren Einflüssen geschützt. In vielen Fällen spricht man daher auch vom natürlichen Säureschutzmantel der Haut.
Transpiration
Transpiration = Diaphorese = Schwitzen
Transpiration (auch Diaphorese genannt) ist der Fachausdruck für „Schwitzen“. Durch Transpiration wird ein Sekret (Schweiß) über die Schweißdrüsen auf der Haut abgesondert. Die dadurch entstehende Verdunstungswärme sorgt für eine Kühlung der Haut. Hierdurch wird der Körper vor Überhitzung geschützt.
Thermoregulierung
Thermoregulierung = Wärmeregulierung
Die Thermoregulierung (auch Wärmeregulation genannt) sorgt dafür, dass die Körpertemperatur konstant auf etwa 37°C gehalten wird.
Merinowolle besitzt diese Funktion, so dass diese hochwertige Wolle gern für Funktionsunterwäsche eingesetzt wird.
U
Unterhaut
Unterhaut = Subcutis
Die Unterhaut (Subcutis) besteht hauptsächlich aus Bindegewebe und Fett. Die darüber liegenden Hautschichten werden durch die Unterhaut über die größeren Blutgefäße und Nerven versorgt. Des Weiteren dient die Unterhaut als sogenannte Verschiebeschicht für darunter liegenden Strukturen, wie z. B. Knochen, Muskel, Bändern und Sehnen. Hierdurch entsteht keine Reibung und wir erhalten unsere geschmeidige und schmerzfreie Bewegungsfreiheit.
V
Verdunstungswärme
Verdunstungswärme = freiwerdende Energie bei der Verdunstung von Wasser
Verdampft eine Flüssigkeit in die Gasphase eines anderen Stoffes, so spricht man von Verdunstung, z. B. wenn Wasser im Gasgemisch der Luft verdunstet. Die dabei entstehende Verdunstungswärme wird der Flüssigkeit entzogen, so dass eine sogenannte Verdunstungskühlung entsteht.
Dieser Prozess findet alltäglich beim Schwitzen statt: wenn z.B. die Außentemperatur zu hoch ist, sondert der Körper Schweiß ab. Dieser Schweiß verdunstet bei Kontakt mit der Luft, wobei dann Verdunstungswärme an die Luft abgegeben wird. Der Schweiß wird „kälter“, so dass die Haut gekühlt wird.
W
WHO
World Health Organization = Weltgesundheitsorganisation
Die Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization = WHO) mit Sitz in Genf wurde am 7. April 1948 gegründet. Sie ist die Koordinationsbehörde der Vereinten Nationen für das internationale Gesundheitswesen. Ziel ist die Verwirklichung des bestmöglichen Gesundheitsniveaus bei allen Menschen auf der ganzen Welt. Hierbei gehören zu den Aufgaben der WHO unter anderem die Bekämpfung von Krankheiten sowie die Förderung der allgemeinen Gesundheit.
Wirkstoff
Wirkstoff = Stoffe, die einen gewünschten Effekt verursachen
Als Wirkstoff werden die Stoffe oder Zutaten in Produkten (funktionale Lebensmittel, Kosmetikprodukte, Arzneimittel usw.) bezeichnet, die für dessen ausgelobte Wirkung verantwortlich sind, z.B. Aluminiumchlorid ist der einzige zugelassene Wirkstoff in Kosmetikprodukten, der effektiv und langfristig Schweiß und Schweißgeruch reduzieren kann.
Wechseljahre
Wechseljahre = Ende der Fruchtbarkeit der Frau
Als Wechseljahre (medizinisch: Klimakterium) bezeichnet man die Lebensphase der Frau, in der die Fruchtbarkeit langsam abnimmt und schließlich endet.
Die Wechseljahre beginnen bei einigen Frauen schon ab dem 40. Lebensjahr, bei manchen aber auch erst ab 50 Jahre. Diese neue Lebensphase ist mit körperlichen Umstellungsprozessen verbunden, die unangenehm sein und zu seelischen Problemen führen können. Hauptursache hierfür sind Verschiebungen im Hormonhaushalt (sinkender Östrogenspiegel), die zu einer Reihe von Befindlichkeitsstörungen und Beschwerden führen können.
Anzeichen dafür, dass die Wechseljahre einsetzen können sein: unregelmäßige Monatszyklen, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen - und sehr häufig auftretend Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgebertext "Schwitzen in den Wechseljahren".
Z
Zitronensäure
Zitronensäure = Citronensäure = Carbonsäure = Fruchtsäure
Zitronensäure (auch Citronensäure geschrieben) ist eine farblose, wasserlösliche Carbonsäure, die zu den Fruchtsäuren gezählt wird. Zitronensäure ist nicht nur im Pflanzenreich zu finden, sondern tritt besonders als Stoffwechselprodukt im Citratzyklus (auch Krebszyklus) im Kohlenhydrat- und Fettsäure-Stoffwechsel in allen sauerstoffverbrauchenden Organismen auf.
Zentrales Nervensystem
Zentralnervensystem = ZNS Das ZNS vermittelt den Kontakt eines Organismus mit seiner inneren und äußeren Umgebung und ermöglicht es ihm, auf diese sich ständig verändernden Umgebungen angemessen zu reagieren.