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Welche Folgen hat vermehrtes Schwitzen im Intimbereich? Hilfe & Tipps bei starkem Schwitzen im Intimbereich. Jetzt im EVERDRY Ratgeber informieren!

Der Intimbereich – unsere sensibelste Körperzone. Es ist völlig normal auch in dieser Körperregion zu schwitzen, denn natürlich befinden sich ebenfalls im Intimbereich viele Schweißdrüsen. Sie erfüllen an und um die Genitalien wichtige Aufgaben, wie z.B. die Kühlung des Körpers, Hautschutz und Immunabwehr. Eine vermehrte Transpiration an dieser intimen Körperstelle ist jedoch für viele Betroffene besonders unangenehm. Durch das feucht-warme Hautklima können Bakterien leichter entstehen, mit denen neben dem Schweiß eine unangenehme Geruchsbildung einhergeht. So fühlen sich die meisten Betroffenen im Alltag stark eingeschränkt. Nicht selten ist es ihnen sogar so peinlich, dass sie sich schämen und nicht einmal mit ihrem Partner oder Arzt über die Problematik sprechen.

Probleme durch starkes Schwitzen im Intimbereich

Für das starke Schwitzen im Intimbereich gibt es unterschiedliche Auslöser und die Ursachen der gesteigerten Schweißbildung sind vielfältig. So kann eine hormonelle Umstellung (z.B. Schwangerschaft oder die Wechseljahre der Frau), große Hitze, vermehrte Anstrengung oder auch eine Form der Hyperhidrose der Grund sein. Bieten Sie dem Schwitzen zwischen Ihren Beinen Einhalt und vermeiden Sie so unangenehmen Geruch und Infektionen im empfindlichen Intimbereich. Die folgenden 3 Probleme können bei starkem Schwitzen in Intimbereich besonders häufig auftreten:

  • Ekzeme
    Egal ob die Intimregion einer Frau oder der Leistenbereich beim Mann, die durch das schwitzen versursachte dauerhafte Feuchtigkeit kann schnell Ekzeme hervorrufen. Meist wird diese Entzündung durch einen Hefepilz oder eine bakterielle Entzündung ausgelöst, die oftmals nur mit Medikamenten zu behandeln ist. Anzeichen eines solchen sogenannten Schwitzekzems sind Juckreiz, gerötete Stellen auf der Haut, Blasen oder fettige Schuppen.

  • Die Psyche leidet
    Juckreiz, sich abzeichnende Schweißflecken oder störender Körpergeruch sind meist Begleiterscheinungen bei starkem Schwitzen im Intimbereich. Betroffene gehen unterschiedlich damit um, aber alle leiden schnell unter der unangenehmen Situation. So ziehen sich viele zurück und verzichten auf Sport in der Öffentlichkeit oder meiden körperliche Nähe. Das wirkt sich negativ auf Psyche und Partnerschaft aus und der eigene Leidensdruck steigt.

  • Hohes Risiko für bakterielle Infektionen
    Die Haut im Intimbereich ist besonders empfindlich und durch ein vermehrtes Schwitzen entsteht hier schnell ein feucht-warmes Hautmilieu. Ein solches Milieu zerstört die Hautbarriere und Bakterien und Pilze können sich austoben und das Risiko einer bakteriellen Infektion steigt.

Um den Leidensdruck zu verringern und gesundheitliche Risiken zu vermeiden, ist es wichtig, das Schwitzen zwischen den Beinen zu verringern.

6 Tipps bei Schwitzen im Intimbereich

Schwitzen im Intimbereich ist keine Seltenheit und Betroffene sollten nicht still leiden, sondern das Problem effektiv bekämpfen. Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt, mit denen Sie dem Schwitzen in dieser empfindlichen Körperregion den Kampf ansagen können:

6 Tipps bei Schwitzen im Intimbereich
  1. Schambehaarung entfernen
    Zwar verringert eine Rasur nicht die Stärke des Schwitzens, jedoch kann sich der geruchsneutrale Schweiß auf glatter haarfreier Haut nicht so schnell zersetzen und die unangenehme Geruchsbildung wird verringert. Durch einen haarfreien Genitalbereich können Sie also die Entstehung des Geruchs effektiv minimieren. Um die Haut zu schonen und Entzündungen bei der Rasur zu vermeiden sollten Sie immer in Wuchsrichtung rasieren. Wenn Sie es „unten ohne“ nicht mögen, reicht es oft schon aus, die Schamhaare mit einer kleinen Schere kurz zu stutzen.

  2. Antitranspirant
    Durch die Anwendung eines Antitranspirants werden die Schweißporen verengt, die erhöhte Schweißbildung effektiv reguliert und gleichzeitig der störenden Geruchsbildung vorgebeugt. Regulieren Sie Schweißgeruch und Schwitzen in Ihrem Intimbereich mit einem Antitranspirant. Achten Sie bei der Behandlung darauf, die Schleimhäute großzügig auszusparen. Aber egal, ob Sie zu einem klassischen Antitranspirant im Spender greifen oder Ihre empfindliche Körperregion lieber mit einem Roll-On oder Tüchern mit einem pflegenden PLUS an Aloe Vera und Allantoin behandeln, finden Sie für sich sicher das passende Produkt und erzielen Sie bereits nach 2-3 Tagen positive Ergebnisse. 

    Übrigens: Studien belegen, dass die Anwendung eines Antitranspirant mit Aluminiumsalzen zum einen hochwirksam und zum anderen auf intakter Haut gesundheitlich absolut unbedenklich ist. Lesen Sie hierzu auch die Stellungnahme des Bundesamtes für Risikobewertung (BfR), die ausschließlich auf wissenschaftlich Studien basiert.

  3. Richtige Unterwäsche
    Mit dem richtigen „drunter“ nehmen Sie großen Einfluss auf die Schweißbildung im Genitalbereich. Kunstfasern oder Satin sehen zwar besonders schön aus, leiten jedoch die Feuchtigkeit nur schlecht nach außen ab, so dass schneller unangenehme Gerüche entstehen. Unterwäsche aus Baumwolle ist für Betroffene hier die bessere Wahl. Das Material sorgt dafür, dass Schweiß aufgenommen und nach außen abgeleitet wird. So kann die Geruchsbildung im Intimbereich reduziert werden. Gleiches gilt für „drüber“ – Ihre Kleidung sollte im Idealfall aus atmungsaktiven Materialien sein und luftig locker sitzen.

  4. Richtiges Sitzen
    Nehmen Sie bitte Platz – aber richtig! Wenn Sie gern und häufig mit übereinandergeschlagenen Beinen sitzen, so ist dies für Sie sicherlich bequem und sieht gut aus, jedoch fördern Sie mit dieser Sitzposition die Schweißproduktion im Intimbereich. Die übereinandergeschlagenen Beine schränken die Atmungsaktivität der Kleidung ein und der Schweiß im Intimbereich kann nicht optimal verdunsten. Ihr Intimbereich wird eingeengt und bekommt keine „Luft“, als Folge entsteht ein Wärmestau. Der Körper reagiert darauf mit zusätzlicher Schweißproduktion. Gönnen Sie Ihrem Intimbereich ein wenig mehr Freiraum und versuchen Sie öfter mit leicht geöffneten Beinen zu sitzen. Und wenn es die Situation zulässt: der Schneidersitz ist ideal.

  5. Hygiene
    Grundsätzlich ist es absolut ausreichend den Intimbereich einmal am Tag mit lauwarmem Wasser und einer sanften Waschlotion zu reinigen. Bei starkem Schwitzen im Intimbereich hilft ein häufiges Waschen nicht. Vermehrtes Duschen und ein intensiver Einsatz von Waschlotionen ist leider kontraproduktiv und bringt nur die Intimflora aus dem Gleichgewicht. Das regelmäßige Wechseln Ihrer Unterwäsche, lieber einmal mehr als nötig, sorgt effektiver und schonender für ein gutes Gefühl im Intimbereich. Die Höschen sollten dann bei mindestens 60 Grad in der Maschine gereinigt werden, damit Keime und  Bakterien keine Chance mehr.

  6. Salbeitee
    Eine leckere Tasse Tee zu genießen ist immer eine gute Entscheidung. Wie wäre es mit Salbeitee? Aber halt! Er wirkt nicht nur innerlich, sondern kann auch äußerlich angewendet werden. Tupfen Sie dazu die betroffenen Stellen im Intimbereich einfach mit dem Teebeutel ab. Das alte Hausmittel ist stark im Kampf gegen geruchsbildende Bakterien und wirkt zugleich antibakteriell und kann dabei helfen, verschiedene Infektionen zu vermeiden.