Sonnenstich: Hitzeschaden durch Sonneneinstrahlung
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Begriff Sonnenstich

Sonnenstich = Hitzeschaden = Insolation

Mediziner bezeichnen einen Sonnenstich auch als „Insolation“, "Heliosis" oder "Ictus solis".

Ein Sonnenstich gehört, wie auch der Hitzschlag und die Hitzeerschöpfung, zur Gruppe der Hitzeschäden.
Verursacht wird ein Sonnenstich immer durch eine lang andauernde und intensive Sonneneinstrahlung auf Kopf, Hals und Nacken.

Die starke Wärmestrahlung des Sonnenlichts reizt dabei die Hirnhäute, welche sich direkt unter der Schädeldecke befinden. Charakteristische Symptome für einen Sonnenstich sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel und ein roter, heißer Kopf.

In aller Regel verschwinden die Symptome und Beschwerden nach kurzer Zeit wieder von allein, wenn der Kopf durch Kühlung, Schatten oder Kopfbedeckung von der Sonne fern gehalten wird. Sollte dies nicht der Fall sein, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Manche Personengruppen sind besonders gefährdet, einen Sonnenstich zu erleiden und sollten sich demnach immer vorsorglich ausreichend vor zu starker Sonneneinstrahlung schützen. Zu diesen Personengruppen zählen unter anderem:

  • Kleinkinder
  • Hellhäutige Menschen
  • Ältere Menschen
  • Menschen mit wenig Kopfhaar

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