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Kurz und knapp: Das Wichtigste im Überblick
Was tun gegen schwitzige Hände - Eine Belastung für Betroffene
Der Text behandelt das Problem des übermäßigen Schwitzens an den Händen (Hyperhidrosis palmaris). Er erklärt, dass dieses Phänomen nicht nur unangenehm ist, sondern auch zu sozialen Einschränkungen führen kann.
Handschweiß
Der gute alte Handkuss ist zwar längst aus der Mode gekommen, ungepflegte Hände sind aber auch heute noch ein absolutes No-Go. Selbst wenn sich kein Prinz mehr niederkniet, um der Hand der Angebeteten auf Augenhöhe zu begegnen, gibt es zahlreiche Situationen, in denen schweißnasse Hände peinlich werden können. Handschweiß ist ein Problem, das vielen Menschen unangenehm ist. Klar, bei der Gehaltsverhandlung oder beim Date kann es passieren wenn Nervosität oder auch Angst aufkommt. Wenn man sich dann noch mit einem feuchten Händedruck vom potenziellen neuen Chef verabschieden muss, dann ist der gute Eindruck getrübt, wenn nicht sogar dahin.
Aber auch ganz alltägliche Situationen können mit nassen Händen schon eine Herausforderung werden, z.B. ein Glas fest in den Händen zu halten oder sich am Geländer festzuhalten. Allein das Wissen über das eigene Problem mit schweißnassen Händen löst bei den Betroffenen schon einen enormen psychologischen Stress aus. Sie sind konstant besorgt darüber, das Gespött von anderen zu werden und vermeiden nicht selten ihre sozialen Kontakte. Die soziale Beeinträchtigung, welche Schweißhände mit sich ziehen kann, stellt daher oft ein großes enormes Problem dar und bringt die Betroffenen in einen scheinbar unüberwindbaren Teufelskreis von Stress-Schweißhände-Stress.Schweißhände, sind neben Achselschweiß und Schweißfüßen die am häufigsten verbreitete Form von starkem transpirieren.
Mögliche Ursachen
Der menschliche Körper hat Millionen von Schweißdrüsen, wobei ein großer Teil dieser Drüsen auf den Händen wiederzufinden ist.
Ein Auslöser für nasse Hände kann sowohl emotionaler als auch mentaler Herkunft sein. Wenn Menschen zum Beispiel schnell nervös werden, schnell in Rage geraten oder schnell ängstlich reagieren, geraten sie nicht selten auch schnell ins Schwitzen. Dies kann sich dann entsprechend auch an den Händen äußern.
Das Transpirieren an den Händen wird von vielen Faktoren beeinflusst: z.B. Ernährung, psychische und körperliche Befindlichkeiten, Hormone oder auch Übergewicht. In erster Linie ist es wichtig die Ursachen zu erkennen und abzustellen.
Hilfe bei Hyperhidrose an den Händen
Grundsätzlich ist Schwitzen völlig normal und eine ganz wichtige Funktion unseres Körpers, um uns vor Überhitzung zu schützen. Nasse Hände haben jedoch noch eine ganz andere Funktion, als die Körperwärme zu regulieren. Handschweiß dient der besseren Haftung, was irgendwann in der Evolution sicherlich einmal sinnvoll war, heute allerdings überhaupt nicht mehr relevant ist.
Schweißhände treten bei Betroffenen verstärkt bei Nervosität, Angst oder Anstrengung auf. Hier ist wichtig: immer schön "cool bleiben"!
Aber das ist natürlich leichter gesagt als getan. Denn nicht immer ist es möglich die Emotionen zu kontrollieren und damit nasse Hände zu vermeiden. Was tun gegen schwitzige Hände?
7 Tipps gegen Schwitzen an den Händen
Damit Sie in diesen Situationen trotzdem souverän bleiben und sich z.B. bei einem wichtigen Termin mit dem Chef oder beim ersten Date nicht unsicher fühlen müssen, haben wir 7 Tipps für Sie:
1. Hygiene ist wichtig
Deshalb ist das regelmäßige Händewaschen bei nassen Händen Pflicht. Durch den Schweiß kommt es zu einer bakteriellen Besiedelung der Haut, auch Schmutz und Staub haften deutlich sichtbar an den Handinnenflächen – die Hände wirken schnell schmuddelig. Ein altes Hausmittel ist Essig ins Wasser zu geben und sich damit die Hände zu waschen, oder die Handflächen nach dem Waschen mit Franzbranntwein einzureiben. Sie sind unterwegs und haben grad keine Seife parat? Kein Problem! Nutzen Sie hier die kleinen Helferleins für unterwegs, die das „Händewaschen“ ohne Wasser, Seife und Handtuch ermöglichen.
2. Regelmäßige Handbäder durchführen
Gönnen Sie Ihren Händen eine Auszeit und baden Sie diese regelmäßig in einem Bad mit Salbei, Kamillentinktur oder Salzwasser. Diesen bewährten Hausmitteln wird nachgesagt, dass sie die Schweißproduktion an den Händen hemmen.
3. Nutzen Sie Antitranspirante
Eine einfache und effektive Lösung gegen Schweißhände sind Antitranspirante. Durch ein Produkt mit dem Wirkstoff Aluminiumchlorid, werden die Schweißdrüsen temporär verengt, so dass Schweiß- und Schweißgeruch effektiv reguliert werden. Für unterwegs sind vor allem Antitranspirant Feuchttücher ideal. Sie wirken sofort und können immer dann schnell und problemlos verwendet werden, wenn es sich ankündigt. Bei regelmäßiger Anwendung eines Antitranspirant wird das Entstehen von Handschweiß und Schweißgeruch dauerhaft reguliert.
4. Verzichten Sie auf fetthaltige Handcremes
Die Hände einzucremen ist wichtig, damit die Haut nicht austrocknet, spröde oder rissig wird. Bei schwitzenden Händen sollten Sie allerdings darauf achten keine "fettigen" Cremes zu verwenden. Der Fett- und Feuchtigkeitsfilm einer Handcreme kann das negativ beeinflussen. Nutzen Sie Handpflegelotionen, die speziell auf den Hauttypen abgestimmt sind. Diese ziehen in der Regel schnell ein, spenden Feuchtigkeit und wirkt zudem noch antibakteriell.
5. Regelmäßig saunieren
Gehen Sie regelmäßig in die Sauna. Das ist nicht nur Balsam für Ihre Seele, sondern trainiert außerdem Ihre Schweißdrüsen. Durch die hohen Temperaturen in der Sauna (eine finnische Sauna kann es durchaus auf eine bis zu 100° Grad trockene Hitze, ein Dampfbad auf bis zu 60° Grad bringen) lernt der Körper die Schweißdrüsen kontrollierter einzusetzen. Die anschließenden Kältereize unter der Dusche oder im Tauchbecken ziehen die Poren zusammen, die Schweißdrüsen und der Körper werden auf Temperaturschwankungen trainiert, wodurch man im Alltag wesentlich weniger schwitzt.
6. Gesunde Ernährung ist wichtig
Schränken Sie Ihren Fleisch-, Alkohol- und Kaffeekonsum ein. Zudem sollten Sie sich am besten noch salzarm ernähren und möglichst auf scharfe Gerichte bzw. Gewürze verzichten. Sie „heizen“ unserem Körper ordentlich ein und bringen uns daher schneller ins Schwitzen. Bringen Sie mehr Abwechslung und Farbe auf Ihren Teller und genießen öfter frisches Obst und Gemüse.
7. Iontophorese Therapie
Also zusätzliche Therapie gegen Schweißhände kann eine Leitungswasser-Iontophorese eine Möglichkeit sein. Hierbei werden die Hände in ein Wasserbad getaucht und einem schwachen Gleichstrom ausgesetzt. Diese Form der elektrischen Stimulierung verschließt die Schweißdrüsen vorübergehend und hemmt so die Schweißbildung.
Erstmals publiziert am: 12.05.2011
Aktualisiert: 17.06.2026
Inhalt: 0.05 Liter (398,00 € / 1 Liter)
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