Vermehrtes Schwitzen in der Pubertät: ein Teenie-Problem
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Schwitzen in der Pubertät

Schwitzen in der Pubertät

Vermehrtes Schwitzen in der Pubertät gehört bei vielen Teenies leider auf dem Weg zum Erwachsenwerden dazu.

Der Körper verändert sich, die Stimmung wechselt schneller, als es das Wetter jemals könnte, die Hormone sind ebenso unberechenbar, wie das Engelchen, das sich urplötzlich in ein tobendes Teufelchen verwandelt. Und als hätte man in der Pubertät nicht schon genug andere Dinge im Kopf, die einen verunsichern, kommt bei vielen Teenagern auch noch vermehrtes Schwitzen hinzu. Bereits kleine Gefühlsregungen wie Angst, Aufregung, Nervosität, Unsicherheit oder sexuelle Erregung können einen Teenager mächtig ins Schwitzen bringen.

Schuld sind vor allem die Hormone, welche bei Heranwachsenden verrücktspielen und die Schweißdrüsen durcheinanderbringen. Die Folge ist eine vermehrte Schweißbildung, welche nicht nur unter den Achseln, sondern auch im Gesicht, am Rücken, an den Händen und Füßen entsteht.

Schlimm für die meisten Pubertierenden ist, dass die anderen das starke Schwitzen auch sehen, bemerken und manchmal leider auch „riechen“!

Keine Panik vorm Schwitzen in der Pubertät – alles wird gut!

Entwarnung vor dem unangenehmen Geruch kommt meist von ganz allein, nämlich dann, wenn die Pubertät überstanden ist. Aber bis dahin ist es sowohl für die Betroffenen als auch für die Freunde und Angehörige oft ein unangenehmer Weg.

Die extreme hormonelle Umstellung während der Pubertät bringt auch die Funktion der Schweißdrüsen völlig durcheinander, so dass diese dann oft in vermehrtem Maße angesteuert werden. Dies hat dann zur Folge, dass vor allem die ekkrinen Schweißdrüsen schon auf kleinste körperliche Anstrengungen reagieren. Diese Schweißdrüsenart dient normalerweise der Kühlfunktion, um den Körper bei großer Anstrengung oder Hitze vor Überhitzung zu schützen. Während der Pubertät sind diese Drüsen aber besonders sensibel und produzieren den kühlenden Schweiß schon dann, wenn noch gar keine Kühlung nötig ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass während der Zeit der Pubertät und entsprechend der Hormonumstellung vermehrt Stresshormone (wie Adrenalin) ausgeschüttet werden. Dies erklärt dann auch, warum die betroffenen Heranwachsenden auch schon bei den kleinsten geistigen Anstrengungen und bei Stress wie bei Klassenarbeiten oder Präsentationen einen Schweißausbruch erleiden…und dass obwohl keine körperliche Anstrengung vorliegt und die Außentemperaturen bei normaler Raumtemperatur liegen.

Während der Pubertät herrscht bei den Betroffenen meist „Kino im Kopf“. Die Vielzahl der Reize und Eindrücke kann vom Pubertierenden gar nicht mehr verarbeitet werden, ohne dabei nicht auch gleich in Stress zu geraten. Und schon ist er wieder da…der Schweißausbruch!

Ebenso ist das pubertäre Gehirn weniger belastbar als das von „erfahrenen“ Erwachsenen. Dies äußert sich dann durch ständige Gereiztheit, Konzentrationsschwäche oder auch Traurigkeit und Wut. Das hat zur Folge, dass ständig Stresshormone freigesetzt werden, welche weitere Schweißausbrüche auslösen.

Vielen Jugendlichen fällt oft gar nicht auf, dass sie müffeln. Ihre Umgebung nimmt den Geruch jedoch deutlich wahr und hält schon mal die Luft an. Als Eltern oder sehr gute Freunde sollte man dem Betroffenen einen kleinen Wink geben, damit er etwas gegen das Schwitzen und den Körpergeruch tun kann. Zum Beispiel:

  • Achselhaare entfernen! Der Schweiß kann sich sammeln und haftet an den Haaren. Bakterien wird somit ein ideales Umfeld geboten.
  • Achseln, Hände und Fußsohlen täglich mit antiseptischer Seife waschen und regelmäßig duschen. Wichtig: Nicht zu heiß baden oder duschen, sonst ist der nächste Schweißausbruch schon vorprogrammiert.
  • Wäsche, Socken und Oberbekleidung, die direkt mit der Haut in Berührung kommen, täglich wechseln.
  • Am besten Kleidung aus Naturfasern oder spezielle Funktionsbekleidung mit Anti-Geruch-Effekt tragen. Synthetikfasern verstärken den Schweißgeruch.
  • Auf eine ausgewogene Ernährung achten und nicht zu scharf essen. Anregende Getränke, wie Kaffee, Alkohol oder auch Energy-Drinks meiden.

Antitranspirante helfen in der Pubertät gegen Schwitzen

Antitranspirante - Hilfe gegen Schwitzen in der Pubertaet - everdry

Mit Antitranspiranten kann man Teenagern die Angst vor unangenehmem Schweißgeruch und unkontrollierten Schweißausbrüchen nehmen. Während handelsübliche Deos lediglich den Geruch "überdecken", können Antitranspirante das Schwitzen und somit den Schweißgeruch bei regelmäßiger Anwendung langfristig reduzieren. Das everdry Body Antitranspirant im praktischen Roll-On hilft langfristig gegen Schweiß, Schweißgeruch und Schweißflecken.

Es wird bei der Erstanwendung an zwei bis maximal vier aufeinanderfolgenden Abenden vor dem Schlafengehen dünn auf die zu behandelnden, intakten Hautstellen aufgetragen und schützt so für einen längeren Zeitraum vor starkem Schwitzen. Nach der Erstanwendung wird das Antitranspirant nur noch bei Bedarf 1x abends vor dem Schlafengehen aufgetragen, z.B. wenn das Schwitzen wieder vermehrt auftritt. Die Schweißdrüsenproduktion und deren Ausführungsgänge werden reguliert und die Schweißproduktion auf ein normales Maß reduziert. Mit jeder weiteren Anwendung werden die Intervalle des Auftragens länger.

Jungs und das „Bratkartoffel-Phänomen“

Vielen Müttern fällt plötzlich auf, dass sich der Geruch ihres Kindes extrem verändert hat. Klare Anzeichen für die Pubertät, denn jetzt tanzen die Hormone Samba und die Duftdrüsen gleich mit. Durch die Bildung von Geschlechtshormonen (Testosteron bei den Jungs, Östrogen bei den Mädchen) und sexuelle Botenstoffe verändert sich eben auch der Körpergeruch. Doch irgendwie scheinen Jungs strenger zu riechen, sobald sie ins Schwitzen kommen. Bei Jungen ähnelt der Schweißgeruch oft dem von Bratkartoffeln – nicht schön und für Teenies gar nicht lustig.

Kann man Mädchen „besser riechen“?

Mädchen riechen auch in der Pubertät anders als Jungs. Der Körpergeruch von pubertierenden Mädchen wird oftmals als sauer, der von pubertierenden Jungen als muffig und beißend wahrgenommen. Das liegt u.a. auch an Bakterien, die die Haut besiedeln und die den Schweiß zersetzen. Bei Mädchen und Frauen sind dies Mikrokokken, bei Jungs und Männern die Corynebakterien (lipophile Diphteroide) – hört sich dramatischer an als es ist, denn diese Hautbakterien hat jeder und sie sind wichtig. Zusammen mit den Hormonen kann daraus jedoch ein mehr oder minder unangenehmer Duftcocktail werden.

Krankhaftes Schwitzen oder Laune der Natur?

Vermehrtes Schwitzen ist meist völlig harmlos. In der Kindheit oder Pubertät können sich Symptome einer angeborenen Hyperhidrosis zeigen. Die Anamnese sollte man einem Arzt überlassen, denn die Anzeichen sind teils gleich, wie die des hormonellen Schwitzens.

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