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Schwitzen im Gesicht ist unangenehm für viele Betroffene. Finden Sie hilfreiche Tipps gegen Schwitzen im Gesicht. Jetzt im EVERDRY Ratgeber informieren!

Schwitzen ist eine normale, lebensnotwendige Körperfunktion und hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur. Wenn wir Sport treiben oder es besonders warm ist, fangen wir an zu schwitzen – auch im Gesicht, denn unsere Schweißdrüsen sind über den ganzen Körper verteilt.

Wenn unsere Schweißproduktion allerdings auch in ganz normalen Alltagssituationen den Turbo anschmeißt und uns dann der Schweiß buchstäblich auf der Stirn geschrieben steht, ist das für viele Menschen ein sehr lästiges Übel.

Starkes Schwitzen im Gesicht betrifft einige Menschen. Wenn die Schweißperlen sich auf der Stirn, den Wangen, dem Kinn, der Oberlippe, auf der Nase und im Nacken vermehrt bilden, lässt sich das Schwitzen nur schwer verbergen.

Gesichtsschweiß ist den meisten Betroffenen sehr peinlich – vor allem wenn es zusammen mit dem Rotwerden auftritt. Der Verlauf ist meistens ähnlich: es beginnt mit unkontrollierbarem Erröten der Gesichtshaut, gefolgt von Hitzewallungen im Gesicht oder Erwärmung bestimmter Gesichtspartien. Der erhöhten Gesichtstemperatur wirkt der Körper mit einer erhöhten Schweißdrüsenaktivität entgegen – Als Folge beginnen Sie im Gesicht zu schwitzen.

Aber warum schwitzen manche Betroffene gerade im Gesicht so stark?

Verantwortlich für die Schweißbildung sind unsere Schweißdrüsen, die über unser Nervensystem gesteuert werden. Diese Drüsen finden wir auf fast allen Teilen unseres Körpers wieder. Besonders viele Schweißdrüsen befinden sich im Gesicht, unter den Achseln, an den Händen und an den Füßen. Wenn sich nun unsere Körpertemperatur – aus welchen Gründen auch immer – erhöht, dann werden eben diese Schweißdrüsen aktiv und sondern den sogenannten Schweiß ab. Dieser verdunstet auf der Haut und sorgt somit für eine Kühlung. Der Körper wird durch das Schwitzen somit vor Überhitzung geschützt.

Wenn dieses System nun aber aus dem Gleichgewicht gerät und wir selbst, ohne dass es um uns herum besonders warm ist, dann z.B. besonders stark anfangen im Gesicht zu schwitzen, kann es dafür unterschiedliche Gründe geben. Oftmals können ungünstige Lebensumstände als Übeltäter ausgemacht werden.

Zu vermehrtem Gesichtsschweiß kann es demnach durch falsche Ernährung (stark gewürzte Speisen oder zu unregelmäßige, ungesunde Nahrungsaufnahme), Übergewicht oder auch überhöhten Zigaretten- oder Alkoholkonsum kommen.

Aber auch die Psyche des Menschen spielt eine große Rolle. Mentale Konflikte wie Angstgefühle, Anspannungen, Nervosität und emotionale Schwankungen (starke Glücksgefühle oder Depressionen) können Betroffenen den Schweiß auf die Stirn treiben. Der Grund dafür ist, dass die Emotionen vom Hypothalamus beeinflusst werden. Dieser Teil des Gehirns kontrolliert auch die Nerven, die in Verbindung mit den Schweißdrüsen stehen.

Häufiges Abtupfen, kühle feuchte Tücher und kalte Luft helfen nur begrenzt und Betroffene stellen sich die Frage, wie sie diesem Problem Abhilfe verschaffen können.

Was können Sie gegen Schwitzen im Gesicht tun?

In erster Linie sollten Sie gegebenenfalls Ihre Probleme mit Ihrem Arzt besprechen. Können Krankheiten oder Nebenwirkungen von Medikamenten als Ursache ausgeschlossen werden, so probieren Sie doch mal folgende Maßnahmen aus, die Ihnen Erleichterung verschaffen.

1. Tägliche Gesichtspflege
Benutzen Sie eine fettfreie Gesichtscreme zur Pflege Ihrer Gesichtshaut. Fetthaltige Cremes können sich wie ein Film auf die Haut legen und ein vermehrtes Schwitzen im Gesicht begünstigen.

2. Make-Up anpassen
Verzichten Sie auf schweres Make-Up, mit dem Sie den Schweiß abdecken möchten. Es verstärkt die Schweißbildung noch zusätzlich. Wenn Sie nicht auf Ihr Make-Up verzichten möchten, nutzen Sie stattdessen leichte getönte Tagescremes oder leichtes flüssiges Make-Up – idealerweise auf den fettigen, unreinen Hauttypen abgestimmt. Hiermit verleihen Sie Ihrem Gesicht nicht nur einen natürlichen Teint, sondern verstopfen außerdem nicht die Poren, so dass die Haut „atmen“ kann und nicht so schnell ins Schwitzen gerät.

3. Die richtige Ernährung
Verzichten Sie auf schwer verdauliche und scharf gewürzte Lebensmittel. Diese belasten unnötig den Körper und bringen Sie unweigerlich ins Schwitzen. Greifen Sie stattdessen lieber zu leicht verdaulicher, abwechslungsreicher Vollwertkost.

4. Ausreichend Flüssigkeitszufuhr
Trinken ist essentiell und sorgt für eine frische, vitale Haut. Gerade wenn Sie viel Schwitzen, sollten Sie darauf achten Ihren Wasserhaushalt auszugleichen. Ausreichend Flüssigkeit ist sehr wichtig, um die Vitalität des Körpers zu erhalten. Die verloren gegangene Flüssigkeit – auch durch das Schwitzen – muss wieder aufgefüllt werden. Um Ihren Flüssigkeitsspeicher wieder aufzufüllen, sollten Sie mind. 2 Liter über den Tag verteilt trinken. Sie erfrischen Ihren Körper so angenehm und versorgen ihn gleichzeitig mit Mineralstoffen und Elektrolyten, die durch das Schwitzen verloren gegangen sind.

5. Nicht eiskalt
Auch wenn die Versuchung groß ist, bitte trinken Sie keine eiskalten Getränke, da diese den Körper dazu animieren Wärme zu produzieren und somit kontraproduktiv wirken. Das Gleiche Phänomen gilt auch beim Duschen. Duschen Sie daher nicht kalt, sondern lieber lauwarm.

6. Antitranspirante für das Gesicht
Antitranspirante helfen nicht nur gegen starkes Schwitzen unter den Armen, sondern auch gegen Schwitzen im Gesicht und im Nacken.

Antitranspirante im Gesicht anwenden

Anwendung EVERDRY Antitranspirant im Gesicht

Antitranspirante verengen die Schweißdrüsen und regulieren somit bei regelmäßiger Anwendung langfristig die Schweißbildung. Bei dem Gebrauch von Antitranspiranten wird die Schweißproduktion ganz gezielt an den Körperstellen reguliert, die für den normalen Wärmeausgleich verzichtbar sind.

Die Anwendungsempfehlungen und –Anwendungsintervalle für das Gesicht sind identisch zu denen für die Achseln. Ob Sie dem Schwitzen im Gesicht mit einem Antitranspirant Roll-On, Body Tüchern oder dem Antitranspirant im Spender den Kampf ansagen, bleibt Ihren persönlichen Vorlieben überlassen. Oder darf es für die empfindliche Haut vielleicht ein PLUS an Pflege sein? Wählen Sie die Darreichungsform die am besten zu Ihnen passt. Beachten Sie bei der jeweiligen Anwendung nur die folgenden Tipps:

Erstanwendung im Gesicht

  • Wenden Sie das Antitranspirant abends vor dem Schlafengehen an. Reinigen Sie Ihr Gesicht wie gewohnt. Gut abtrocknen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Haut sauber, trocken und intakt ist und keine Verletzungen aufweist.
  • Geben Sie die Flüssigkeit auf Ihre Fingerspitzen oder ein Wattepad. Hierzu einfach den Roll-On über Ihre Fingerspitzen gleiten lassen. Die Flüssigkeit dann mit den Fingerspitzen ganz dünn und gleichmäßig an den betroffenen Stellen einmassieren. Oder benutzen Sie ein EVERDERY Body-Tuch und streichen sanft über die betroffenen Hautpartien.
  • Am nächsten Tag können Sie sich wie gewohnt waschen, pflegen und schminken.
  • Wiederholen Sie diesen Vorgang bei der Erstanwendung bis der gewünschte Effekt eintritt, aber höchstens 2-3 Tage lang hintereinander!

Folgeanwendungen

  • Wenden Sie das Antitranspirant nur noch nach Bedarf an, z.B. sobald Sie wieder ein verstärktes Schwitzen im Gesicht wahrnehmen. Dies ist ganz abhängig vom persönlichen Schwitzverhalten, z.B. 1x wöchentlich vor dem Schlafengehen.
  • Wiederholen Sie die Anwendung wie bei der Erstanwendung beschrieben: einmal abends vor dem Schlafengehen auf die saubere, trockene und intakte Haut einmassieren oder entsprechend mit dem Tuch über die Körperstellen streichen. Dies ist ausreichend um die Wirkung wieder aufzufrischen.
  • Die Wirkung hält dann wieder für einige Tage bis Wochen an.