Hilfe gegen starkes Schwitzen am Rücken & im Nacken - EVERDRY

Starkes Schwitzen am Rücken und im Nacken

Schwitzen am Rücken und im Nacken

Wir alle schwitzen, um unseren Körper abzukühlen, wenn unsere Körpertemperatur ansteigt. Besonders unser Rücken und unser Nacken sind wärmeempfindliche Körperregionen, weswegen starkes Schwitzen speziell an diesen Körperstellen keine Seltenheit ist. Am Rücken befinden sich beispielsweise 50-80 Schweißdrüsen pro cm2. Im Vergleich: unter den Achseln sind es ca. 120-160 pro cm2. Schweißdrüsen werden vom körpereigenen Nervensystem gesteuert und geben Schweiß ab, wenn das Gehirn eine Erhöhung der Körpertemperatur registriert. Eine erhöhte Körpertemperatur und das damit verbundene Schwitzen sind daher völlig normal, wenn Sie z.B. Sport treiben, die Außentemperaturen hoch sind oder Sie zu warm angezogen sind. Allerdings können eine ungünstige Ernährungs- und Lebensweise, Alkoholkonsum, Übergewicht und Stress ebenfalls Gründe für starkes Schwitzen am Rücken und im Nacken sein.

Welche Probleme sind mit starkem Schwitzen am Rücken und im Nacken verbunden?

Für Betroffene ist starkes Schwitzen am Rücken und im Nacken sehr unangenehm. Die nassen Stellen im Rücken- und Nackenbereich sind auf der Kleidung nur schwer zu verbergen. Dabei sind starkes Rücken- und Nackenschwitzen meist gut in den Griff zu bekommen. Mit den richtigen Tipps und Tricks können Sie sich schnell von Schweißflecken sowie Schweißgeruch verabschieden und ein neues Lebensgefühl entdecken.

Gut zu wissen: Gehen Ihre Schweißausbrüche am Rücken einher mit Rückenschmerzen? In diesem Fall könnte ein eingeklemmter Nerv die Ursache für Ihr vermehrtes Schwitzen sein.

Schwitzen im Nacken

Fragen Sie hier unbedingt Ihren Arzt um Rat, damit das Problem behoben werden kann. Oftmals verschwindet danach auch die Begleiterscheinung „Rückenschwitzen“.

5 Tipps gegen Rücken- und Nackenschwitzen

Wechselduschen bei starkem Schwitzen

1. Wechselduschen

Wechselduschen können helfen, die körpereigene Empfindlichkeit auf Wärme und Kälte zu verbessern. Indem Sie ihren Rücken abwechselnd mit kaltem und warmem Wasser duschen, regulieren Sie Ihre Körpertemperatur und bringen Ihren Kreislauf am Morgen so richtig in Schwung. Beenden Sie Ihre Wechseldusche stets lauwarm.

2. Atmungsaktive Kleidung tragen

Wer kennt es nicht: Sie schwitzen an einem heißen Sommertag und das enge T-Shirt klebt förmlich an Ihrem Rücken. Sind Sie nun von starkem bis sehr starkem Schwitzen betroffen, leiden Sie wahrscheinlich nicht nur an heißen Sommertagen unter diesem Problem, sondern das ganze Jahr über. Enge Kleidung, die wenig atmungsaktiv ist, lässt unseren Rücken vermehrt schwitzen, da es zu Stauwärme kommt. Entscheiden Sie sich daher bei starkem Rückenschwitzen bevorzugt zu atmungsaktiver (Funktions-)Kleidung aus Baumwolle, Leinen oder speziellen Garnarten. So kann Ihre Körperhitze besser entweichen und Sie fühlen sich länger frisch.

3. Den Nacken kühlen

Sie schwitzen besonders stark im Nacken? Eine Kühlung z.B. durch einen kalten Waschlappen kann in diesem Fall schnell Abhilfe schaffen. Achten Sie allerdings darauf, Ihrem Nacken keine zu kalten Temperaturen aussetzen. Andernfalls könnte sich die Schweißproduktion sogar noch verstärken. Sie finden diese Variante aber nicht schick oder zu umständlich? Dann probieren Sie doch einmal spezielle Klimatücher, die feucht um den Nacken gebunden werden und bis zu 12 Stunden kühlen ohne zu tropfen oder als kalt empfunden zu werden. Ein Accessoire, das Ihren Look unterstreicht und perfekt zu jedem Business oder Freizeit Outfit kombiniert werden kann. Ideal auch bei weiten Spaziergängen, langen Fahrradtouren oder auch zur einfachen Abkühlung in jeder anderen Situation im Sommer.

4. Antitranspirante verwenden

Antitranspirante sind effektive Helfer gegen starkes Schwitzen. In Form von Tüchern, als Roll-On oder als Spender lassen sich diese besonders gut am Rücken und im Nacken auftragen. Werden Antitranspirante regelmäßig angewendet, verengen Sie temporär die Schweißporen. So kann die Schweißproduktion gesenkt und Schweißflecken sowie Schweißgeruch vermieden werden. Hochwirksame Antitranspirante zeigen bereits nach den ersten 2-3 Tagen positive Effekte. Tritt die gewünschte Wirkung ein, wird die Anwendungshäufigkeit reduziert. Studien belegen, dass die Anwendung von Antitranspiranten mit Aluminimumsalzen besonders effizient und zugleich auf intakter Haut absolut unbedenklich ist. Dies bestätigt auch das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) in seiner Stellungnahme und bezieht sich hier auf qualitativ hochwertige, wissenschaftliche Studien.

5. Schwitzige Haut richtig pflegen

Pflegen Sie Ihre schwitzige Haut mit den passenden Produkten für Ihren Hauttypen. Ölhaltige Duschgele und Bodylotions legen einen Fettfilm auf Ihre Haut, welcher dafür sorgen kann, dass Sie noch mehr schwitzen. Hautpflege für schwitzige Haut hingegen reinigt Ihre Haut schonend und spendet intensive Feuchtigkeit OHNE zu fetten. Antibakterielle Pflegeprodukte speziell für schwitzige Haut bekämpfen zudem sanft geruchsbildende Bakterien bei gleichzeitiger Pflege. Besonders für die Anwendung auf dem Rücken eignen sich auch Bade- oder Rückenbürsten. Geben Sie Ihre Pflegeprodukte einfach auf die Bürste und tragen Sie diese sanft auf. Kurz einwirken lassen und anschließend wie gewohnt mit lauwarmem Wasser abspülen.

Vermehrter Rücken- und Nackenschweiß in der Nacht?

Manche Menschen schwitzen speziell in der Nacht stark am Rücken. Nachtschweiß kann viele verschiedene Ursachen haben. Der einfachste Grund für Nachtschweiß ist die Stauhitze: Das Schlafzimmer ist zu warm, die Bettwäsche sowie die Matratze sind wenig atmungsaktiv und das Zimmer wird nicht ausreichend durchlüftet. In diesem Fall können Sie dem Nachtschweiß durch simple Tricks wie atmungsaktive Matratzenauflagen oder dünnere Bettwäsche entgegenwirken. Nächtliches Schwitzen kann aber auch vermehrt in den Wechseljahren oder der Pubertät auftreten. Sie hatten einen stressigen Tag und müssen diese Belastung in der Nacht erstmal verarbeiten? Auch dies kann Sie nachts ordentlich ins Schwitzen bringen. Vor allem der Rücken ist dann besonders vom starken Schwitzen betroffen.

Nachtschweiß am Rücken

Sollten Ihnen die Tipps nicht die gewünschte Erleichterung bringen oder hält das starkes Schwitzen am Rücken und im Nacken weiterhin ohne ersichtlichen Grund an? Dann ziehen Sie hier am besten Ihren Arzt zurate, damit er Sie bei der Problemsuche sowie der richtigen Behandlung unterstützen kann.