Schweißdrüsen entfernen: was Sie darüber wissen sollten
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Schweißdrüsen entfernen - dauerhafte Hilfe gegen Schwitzen?

Schweißdrüsen entfernen - dauerhafte Hilfe gegen Schwitzen?

Viele Menschen haben Probleme mit starkem Schwitzen. Ständige Schweißflecken unter den Achseln - selbst in Ruhe, ohne Anstrengung und egal bei welchen Temperaturen - sind dann die lästige Folge. Dies kann die Betroffenen im Alltag dann stark einschränken, weil ihnen das Problem unangenehm ist und sie somit die Situationen meiden und sich damit gesellschaftlich isolieren. Gerade bei starker Achselnässe entsteht oftmals leider ein weiteres Begleitproblem: unangenehmer Schweißgeruch! Die Nässe auf der Haut und auf den Kleidungsstücken bietet für Bakterien einen optimalen Lebensraum, indem sie sich fröhlich vermehren können. Durch die Schweiß-Abbauprodukte entsteht dann der typische Schweißgeruch – jeder kennt ihn, keiner will ihn. In manchen Fällen sind dann auch herkömmliche Antitranspirante und Deos für die Betroffenen in Ihrer Wirkung nicht effektiv genug, so dass auf andere Behandlungsmethoden zurückgegriffen werden muss. Seit einigen Jahren wird daher von einigen Kliniken das Entfernen der Schweißdrüsen angeboten. Diese versprechen, dass Schwitzen unter den Achseln damit dauerhaft gestoppt wird.

Die Schweißdrüsenentfernung ist aus anatomischen Gründen ausschließlich unter den Achseln möglich. Wer also Probleme mit starkem Schwitzen auf dem Kopf, im Gesicht, unter den Füßen oder an den Händen hat, der muss weiterhin auf andere Möglichkeiten, wie z.B. Antitranspirante, zurückgreifen.

Das Operationsverfahren der Schweißdrüsen-Entfernung

Die Schweißdrüsenentfernung beschreibt den Vorgang der operativen Entfernung der Schweißdrüsen und ist auch bekannt als Schweißdrüsenabsaugung, Schweißdrüsenkürettage oder Schweißdrüsen-Saugkürettage. Hiermit ist also eine operative Technik gemeint, welche bei starkem Schwitzen unter den Achseln angewendet wird.

Der Arzt entscheidet individuell, welches Verfahren für den jeweiligen Betroffenen zum Entfernen der Schweißdrüsen am besten geeignet ist. In einer Voruntersuchung wird vom Arzt außerdem sichergestellt, dass tatsächlich die überaktiven Schweißdrüsen für das Schwitzen verantwortlich sind und nicht etwa ein anderer Umstand, wie zum Beispiel eine Schilddrüsenerkrankung.

Bei den Operationsverfahren wird unterschieden zwischen Operationen, die ein teilweises oder vollständiges Entfernen von betroffenen Hautarealen erfordern und minimal-invasiven Verfahren, bei denen ein Abtragen der Haut vermieden wird. In der Regel werden alle Verfahren ambulant unter Lokalanästhesie durchgeführt. Eine Vollnarkose ist nicht nötig.

Das Entfernen von ganzen Hautarealen, um die Schweißdrüsen absaugen zu können, ist ein eher radikaler Eingriff, der allerdings gute Erfolgschancen auf langfristige Schweißreduktion hat. Bei diesem Verfahren muss der Betroffene aber u.a. das Risiko von größeren Wunden und einer Narbenbildung in Kauf nehmen. Die minimal-invasiven Verfahren kommen heutzutage häufiger zur Anwendung.

Diese Verfahren, bei den ein Abtragen zur Schweißdrüsenentfernung der Haut vermieden wird, zielen darauf ab die Drüsen von der Haut zu lösen, abzuschaben, abzusaugen oder mit einem Laser zu zerstören. Am häufigsten wird die Schweißdrüsen-Saugkürettage oder die Lasertherapie angewandt. Bei beiden Techniken wird zunächst eine spezielle Lösung (Tumeszenslösung) in die Achselhöhle injiziert, die das Gewebe und die Schweißdrüsen aufweicht. Durch einen Schnitt im Achselbereich wird dann ein Zugang für das entsprechende Instrument (Saugkürettage oder Laser) geschaffen. Anschließend wir das Instrument eingeführt und die Schweißdrüsen entfernt. Bei der Saugkürettage werden die Schweißdrüsen von der Haut abgeschabt und gleichzeitig abgesaugt, bei der Lasertherapie werden die Schweißdrüsen durch Hitze zerstört. Beide Verfahren sind nicht ganz risikofrei und es können etwa Verbrennungen, Hautnekrosen, Blutergüsse, Narbenbildungen oder Gefühlsstörungen auftreten.

Im Anschluss an die Operation wird ein Druckverband angelegt. Der Wundheilungsprozess dauert für gewöhnlich etwa 2 Wochen.

Das Entfernen der Schweißdrüsen ist nicht für jeden geeignet

Das Mindestalter für den operativen Eingriff ist auf 18 Jahre festgelegt. Zudem sollte das Entfernen der Schweißdrüsen wirklich die letzte Option für jemanden sein, der Probleme mit starkem Schwitzen hat. Zuvor sollten alle konservativen Möglichkeiten und Mitteln ausgeschöpft worden sein. Hierzu zählen z.B. die Verwendung von hochwirksamen Antitranspiranten oder die Injektion von Botox®. Sollten diese Therapieformen nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, dann kann eine Operation zur Schweißdrüsenentfernung als letzter Schritt in Betracht gezogen werden. Seriöse Operateure stellen in der Regel sicher, dass die konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, bevor sie einer Operation zustimmen.

Die richtige Anlaufstelle und die Kosten einer Schweißdrüsenentfernung

Die richtige Anlaufstelle für Menschen, die sich die Schweißdrüsen entfernen lassen wollen sind plastische Chirurgen oder operativ tätige Dermatologen. Lassen Sie sich am besten von Ihrem Hausarzt beraten. Laut unserer Recherchen dauert der Eingriff etwa 1 – 1,5 Stunden und kostet ca. 1.500€ - 2.000€. Die Kosten müssen in der Regel von den Betroffenen selbst getragen werden, da es sich um einen kosmetischen Eingriff handelt. Seien Sie vorsichtig mit auffällig günstigen Angeboten - speziell auch aus dem Ausland. Der Preis spiegelt sich leider häufig auch in der Qualität des Eingriffs wieder. Ihre Gesundheit ist Ihr kostbarstes Gut. Gehen Sie damit besonders vorsichtig um und treffen Sie sorgfältig die Entscheidung dafür, ob ein operativer Eingriff der Schweißdrüsenentfernung wirklich erforderlich ist.

Die Schweißreduktion ist nicht zwangsläufig dauerhaft

Es ist davon auszugehen, dass nicht alle Schweißdrüsen durch die Operation entfernt werden und dass sich einige Schweißdrüsen außerdem regenerieren. Daher wird das Schwitzen normalerweise nicht komplett gestoppt sondern nur deutlich reduziert. Bei einigen Betroffen bietet es sich an, den Eingriff nach einer gewissen Zeit zu wiederholen, wenn das Schwitzen wieder stärker wird.

Alternativen zur Schweißdrüsenentfernung

Die Entfernung der Schweißdrüsen sollte erst dann in Betracht gezogen werden, wenn die konservativen Methoden nicht ausreichend helfen. Wir empfehlen Ihnen in jedem Fall zunächst den Versuch das starke Schwitzen mit einem Antitranspirant in den Griff zu bekommen. Die Aluminiumsalze im Antitranspirant verengen die Schweißdrüsen und regulieren damit bei regelmäßiger Anwendung die Schweißbildung. Bei everdry haben Sie sogar die Möglichkeit den everdry Body Roll-On ganz risikofrei zu testen. Sollte bei Ihnen nicht der gewünschte Erfolg eintreten, so können Sie von der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie Gebrauch machen. Es wäre zumindest ein Versuch, um eine kostspielige, risikobehaftete Operation zu vermeiden, oder meinen Sie nicht?

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