Hilfe bei Neurodermitis im Winter: Hautpflege OHNE Kortison
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Neurodermitis im Winter

Neurodermitis im Winter

Neurodermitis im Winter:

„Endlich ist die lästige Pollen- und Allergiezeit vorbei - Mit den kalten Tagen beginnt nun die Vorfreude auf sonnig kalte Schneetage und den Wintersport! Raus an die frische Luft!“
Diesen Eindruck sollte man haben, aber…

…Menschen mit Neurodermitis denken da ganz anders!

Sie machen sich mit dem Wechsel in die neue Jahreszeit eher Sorgen darüber, dass der nächste Schub mit dem unerträglichen Juckreiz auftritt, denn Winterzeit ist Neurodermitis-Zeit.

Ursachen und Hilfe bei Neurodermitis zur kalten Jahreszeit

Bei vielen Neurodermitikern treten die Schübe im Herbst und im Winter auf. Heute wissen die Dermatologen auch warum: das Wetter und das Klima können die Gesundheit maßgeblich beeinflussen – sowohl positiv als auch negativ.

Neurodermitis im Winter – was können die Ursachen sein?

  • Kalte bis eisige Temperaturen:
    Kälte auf unserer Haut führt dazu, dass die Hautfunktionen eingeschränkt, bei extrem niedrigen Temperaturen sogar eingestellt werden. Das bedeutet vor allem, dass die Funktion der Talkdrüsen, welche für einen natürlichen Fett-Schutzfilm auf der Haut sorgen, reduziert wird. Die Haut ist somit weniger bis gar nicht vor äußeren Einflüssen geschützt. Feuchtigkeit kann nicht gehalten werden, so dass die Haut austrocknet, spannt und rissig wird. Auch können z.B. Bakterien die Hautschicht ohne den schützenden Schutzfilm besser durchdringen und so die Entstehung von Infektionen provozieren.
  • Trockene Heizungsluft in beheizten Räumen:
    Im Winter neigen wir gern dazu, die Innenräume zu überhitzen. Schön mollig warm und gemütlich soll es sein. Leider führt das Beheizen auch dazu, dass die Raumluft sehr trocken ist. Dieser Aspekt führt zum Einen dazu, dass unsere Haut noch schneller austrocknet – aber zum Anderen auch dazu, dass Staub schneller aufgewirbelt wird, was unsere Haut zusätzlich stresst.

Neurodermitis im Winter – was können Sie tun, um Ihre Haut zu schützen?

  • In der „Haut-Ruhe“ liegt die Kraft. Daher beginnen Sie den Tag mit der richtigen Pflege:
  1. Reinigen Sie die Haut gründlich aber in Maßen mit besonders milden und rückfettenden Waschlotionen. Wichtig ist, dass Sie Ihre Haut vor Austrocknung schützen und beim Waschen Ihre Haut kritisch auf Hautrisse oder Verletzungen untersuchen. Diese müssen sofort behandelt werden. Das Waschen sollten Sie aber nicht übertreiben. Eine natürliche Rückfettung der Haut ist zu dieser Jahreszeit sehr wichtig und daher auch gewünscht. Als sehr mildes Waschgel für Körper & Haar empfehlen wir Ihnen das NoReiz hautberuhigende Spezial-Shampoo, welches sogar für die empfindliche Babyhaut geeignet ist.
  2. Reiben Sie die Haut und vor allem die Hautstellen wie Gesicht und Hände, die mit dem Temperaturwechsel besonders in Berührung kommen, regelmäßig mit sehr reichhaltigen Cremes gut ein. Dies unterstützt die natürliche Hautbarriere, hält die Haut schön geschmeidig und beugt somit Hautrissen vor. Hierbei empfehlen wir Ihnen besonders folgende NoReiz-Produkte:
    - Hautberuhigende Intensiv-Salbe für besonders trockene und beanspruchte Hautstellen.
    - Hautberuhigende Gesichtscreme als reichhaltige Pflegecreme ohne einen fettigen Glanz zu hinterlassen.
    - Hautberuhigende Körperlotion, welche Sie idealerweise nach dem Duschen oder Baden auftragen.
  • Entdecken Sie für sich den Zwiebellook neu:
  1. Vor allem der ständige Temperaturwechsel zwischen warm und kalt bringt uns ins Schwitzen – und besonders an den Stellen, die sowieso bei Neurodermitikern schon gereizt sind: Gesicht, Achseln, Hände, Armbeugen oder Kniekehlen. Daher ist es wichtig, dass Sie sich bei Kälte warm und geschützt ankleiden, damit Sie nicht frieren. Also: Mütze auf, Schal & Handschuhe an – und ab geht´s! Hier aber auch auf allergiearme & atmungsaktive Funktionswäsche aus Naturfasern und Mischgeweben mit zum Beispiel Baumwolle achten!
  2. Sobald Sie aber warme Räume betreten und bevor Sie ins Schwitzen geraten, sollten Sie die Gelegenheit nutzen, sich angemessen entkleiden zu können.
  • Haben Sie die Luftfeuchtigkeit im Auge:
  1. In beheizten und geschlossenen Räumen sollten Sie darauf achten, dass die Luft nicht zu trocken wird. Hierzu einfach regelmäßig das Fenster zum Lüften für einige Minuten öffnen. Auch eine Schüssel mit Wasser auf der Heizung hilft, die Raumluft zu befeuchten.

Kommen Sie gut durch die kalte Jahreszeit!