Iontophorese: Hilfe gegen Schwitzen - everdry Lexikon
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Begriff Iontophorese

Definition Iontophorese gemäß der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft

„Die Leitungswasser-Iontophorese ist ein Verfahren, bei dem mit Hilfe von Wasserbädern oder feuchten Elektroden kontinuierliche oder hochfrequente gepulste Gleichströme durch definierte Hautareale geleitet werden. Im Allgemeinen handelt es sich um die Behandlung von Handflächen und Fußsohlen, seltener der Achselhöhlen oder anderer Areale“. 

Durchführung Iontophorese

Die schwachen, ungefährlichen elektrischen Ströme werden mit Hilfe hydroelektrischer Bäder durch die Haut von Handinnenflächen und Fußsohlen geleitet. Hierdurch kommt es zu einer funktionellen Hemmung der Schweißdrüsenzellen, so dass starkes Schwitzen reduziert wird. Damit das Schwitzen normal bleibt, sind Folgeanwendungen von 1 bis 2x wöchentlich erforderlich.

Kontraindikationen Iontophorese

  • Menschen mit implantierten elektronischen Geräten wie z. B. Herzschrittmachern, dürfen nicht mit der Iontophorese behandelt werden.
  • Für Schwangere liegen keine ausreichenden Studien vor, so dass von dieser Anwendung abgeraten wird.
  • Extremitäten, die Metallimplantate im Bereich des Stromflusses haben (z.B. an Armen oder Beinen), müssen von der Behandlung ausgeschlossen werden.
  • Körperpartien mit Hautdefekten sind von der Anwendung auszuschließen.

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