Hyperhidrose: krankhaftes Schwitzen - everdry LEXIKON
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Begriff Hyperhidrose

Hyperhidrose = krankhaftes Schwitzen

Als krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) bezeichnet man eine am ganzen Körper (generalisiert) oder lokale (Achseln, Handflächen, Füße, Stirn) auftretende Überfunktion bzw. vermehrte Stimulation von Schweißdrüsen, die dann zu einem unnormal hohem Schwitzen führt.

Schwitzen ist ein lebensnotwendiger Prozess, der den menschlichen Körper vor Überhitzung schützt. Daher ist eine erhöhte Schweißproduktion normal, wenn sie zur Kühlung des Körpers dient, zum Beispiel beim Sport oder hohen Außentemperaturen.

Übersteigt die Schweißmenge aber die Menge, die der Körper benötigt, um die Wärme zu regulieren, könnte eine Störung der Schweißdrüsenfunktion vorliegen. Auch ist relevant, ob die Betroffenen sehr unter ihrem Schwitzverhalten leiden und in ihrem Alltag dadurch stark eingeschränkt werden. Ärzte sprechen in diesen Fällen dann von einer Hyperhidrose. Halten Sie bzgl. der Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten am besten Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Dermatologen.

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