Schweißgeruch aus dem Kleidungschrank verbannen
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Fit in den Frühling - Schweißgeruch aus dem Kleiderschrank verbannen

Fit in den Frühling - Schweißgeruch aus dem Kleiderschrank verbannen

Schweißgeruch im Kleiderschrank ganz einfach loswerden

Es ist mal wieder Zeit für einen Frühjahrsputz. Diesen hat bestimmt auch dein Kleiderschrank nötig. Wenn es draußen endlich wärmer wird, können wir warme Wollpullover sowie Winterjacken wieder wegpacken und Platz machen für Frühlingskleider, kurze Blusen & Hemden sowie Tops & T-Shirts. So bringst du frischen Wind in deinen Kleiderschrank und schaffst Ordnung. Aber achte darauf, dass deine Kleidung keinen unangenehmen Schweißgeruch trägt, wenn du sie für längere Zeit im Kleiderschrank verstauen möchtest. Dies führt nur dazu, dass dein gesamter Kleiderschrank beim Öffnen unangenehm riecht und die ganze Kleidung vom Schweißgeruch betroffen ist.

Vielleicht kennst du das auch? Die Waschmaschine ist gerade mit bunter Wäsche durchgelaufen und trotzdem riecht die Wäsche unangenehm? Vor allem bei dunkler oder schwarzer Wäsche kommt dies öfters vor. Oder du hast das Gefühl, dass du in deinem Lieblings-Shirt, welches du gerade erst frisch gewaschen aus dem Kleiderschrank geholt hast, sofort wieder nach Schweiß riechst, obwohl du noch gar nicht ins Schwitzen gekommen bist?
Wir haben Tipps für euch gesammelt, wie ihr eure Frühjahrskleidung wieder auffrischt, Schweißgeruch aus der Kleidung und dem Kleiderschrank entfernt und gleichzeitig auch noch Platz für Neues schafft.

Schweißgeruch-freie Kleidung für angenehme Frische im Kleiderschrank

Schuld an diesem Phänomen „Schweißgeruch“ sind Bakterien, die sich in unserer Kleidung festsetzen. Wenn wir bunte oder dunkle Kleidung dann bei niedrigen Temperaturen wie z.B. 30 Grad waschen, werden die Bakterien nicht ganz entfernt und können sich nach dem Waschgang wieder fröhlich vermehren. Wenn die Kleidung dann ordentlich in den Kleiderschrank zu den anderen frisch gewaschenen Kleidungsstücken gepackt wird, greifen die Bakterien auch diese an - auch, wenn diese vielleicht vorher gar nicht unangenehm gerochen haben. So kann sich dann der unangenehme Schweißgeruch im gesamten Kleiderschrank verbreiten. Wenn wir die Kleidung dann aus dem Schrank nehmen und diese tragen wollen, riechen auch wir wieder schneller nach Schweiß oder „müffeln“ sogar. Besonders synthetische Materialien sind betroffen. Hier können sich die Bakterien besonders gut „festhalten“.
Wenn dein Lieblings-Shirt oder Hemd jetzt besonders betroffen ist, musst du es nicht direkt entsorgen, sondern kannst versuchen, mit folgendem Trick den Schweißgeruch sanft aus der Kleidung zu entfernen, bevor du es in den Kleiderschrank packen möchtest:

Schweißgeruch mit Essig bekämpfen

Vor dem Waschen kannst du deine unangenehm riechenden Kleidungsstücke mit einer Essiglösung im Verhältnis drei Teile Wasser ein Teil Essig eine Stunde einweichen lassen. Der Essig bekämpft die Bakterien die für den üblen Geruch zuständig sind. Danach die Kleidung auswringen und wie gewohnt waschen. 
Manche Kleidung ist aber zu empfindlich für diese Behandlung. In diesem Fall kannst du auf spezielle Waschzusätze zurückgreifen. Bei besonders anfälligen Kleidungsstücken wie Funktions- oder Synthetikkleidung eignen sich umweltfreundliche Spezial-Waschmittel wie das Nikwax Basewash oder ein Hygiene-Waschzusatz auf Basis von Silberchlorid mit permanent antibakterieller Wirkung.

Das WDR-Fernsehen hat das Phänomen der müffelnden Schwarzen Wäsche auch genauer betrachtet und dazu einen eigenen Beitrag erstellt. Unter folgendem Link gelangst du direkt zum Beitrag in der WDR-Mediathek: Mysterium Schwarze Wäsche
Weitere Tipps findest du in unserem Ratgeber „Schweißgeruch aus Kleidung entfernen.

Schweißgeruch im Kleiderschrank vermeiden

Damit Schweißgeruch oder müffelde Gerüche in der Wäsche gar nicht erst entstehen und sich anschließend nicht im Kleiderschrank verbreiten können, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Nutzung von Antitranspiranten

Ursache für den Schweißgeruch sind bekanntlich Bakterien, die sich vor allem im feucht, warmen Klima unserer Achseln wohlfühlen. Antitranspirante helfen dabei Schweiß genau dort zu reduzieren, wo er entsteht. Durch die speziellen Inhaltstoffe werden die Schweißdrüsen temporär verengt, so dass weniger Schweiß austreten kann. Somit gibt es auch keinen Nährboden für Bakterien. everdry bietet zwei Antitranspirant Varianten an: den everdry Body Roll-On mit Aluminiumsalzen bei starkem bis sehr starkem Schwitzen und den everdry Body Roll-On Free ohne Aluminiumsalze bei leichtem bis mittelstarkem Schwitzen. 
Mehr Informationen zu diesen beiden Produkten, den Unterschieden und welches für dich geeignet ist, findest du in folgendem Beitrag: Antitranspirant ohne Aluminium – und das hilft gegen Schwitzen?

  • Waschmaschine regelmäßig reinigen

Unangenehme Gerüche in Kleidung und im Kleiderschrank können auch durch unsere Waschmaschine bedingt sein. Frisch gewaschene Kleidung riecht dann wie Schweißfüße. Moderne Kleidung aus unterschiedlichen Materialien darf oft nur noch bei niedrigen Temperaturen mit Colorwaschmittel gewaschen werden. Das führt dazu, dass sich Bakterien in der Maschine festsetzen können und sich während des Waschgangs in unserer Kleidung einnisten. Aus diesem Grund sollte die Waschmaschine in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Entweder mit einen Waschmaschinenreiniger oder mit Vollwaschmittel bei hohen Temperaturen von 90-95 Grad ohne Wäsche laufen lassen. Denke dabei auch daran, das Waschpulverfach ordentlich zu reinigen. Auch hier setzen sich besonders gerne Bakterien fest. 

Wenn die Buntwäsche dann immer noch müffelt, kann es helfen diese ab und zu bei 40 Grad mit Vollwaschmittel zu waschen (bitte hierbei immer vorab prüfen, ob die Kleidungsstücke die höhere Temperatur auch vertragen). Vollwaschmittel enthält Bleichmittel, dass die Bakterien nicht vertragen und somit anders als beim Colorwaschmittel wirksam bekämpft werden.

Frühjahrsputz im Kleiderschrank für frischen Duft

Nutze die Gelegenheit und schaffe mit einem Frühjahrsputz in deinem Kleiderschrank wieder Platz und frischen Duft. Beim Aussortieren der Kleidung kannst du dir gut überlegen, ob du das ein oder andere Teil überhaupt noch anziehen möchtest. Wann hast du es das letzte Mal getragen? Wirst du es jemals noch tragen? Oder ist es Zeit, um Platz für Neues zu schaffen? Zu kleine, enge oder ggf. sogar Kleidungsstücke mit kleinen Löchern kannst du direkt aussortieren. Müffelnde Kleidung kommt direkt in die Wäsche, damit sie vom Wintermief befreit werden kann und später nicht der ganze Kleiderschrank vom schlechten Schweißgeruch betroffen ist.

Aussortierte Kleidung kannst du in zwei Kategorien aufteilen:

  1. Nicht mehr zu gebrauchen
  2. Gut aber nicht mehr passend

Die erste Kategorie wandert in den Müll oder kann ggf. als Putzlappen recycelt werden. Für die zweite Kategorie kannst du dir überlegen, ob du Freunden und Bekannten mit den Kleidungsstücken vielleicht eine Freude bereiten kannst. Eventuell kannst du die Kleidung auch auf einem Flohmarkt verkaufen oder sie an eine gemeinnütze Organisation oder Einrichtung spenden.

Mit kleinen Spezial-Duftkissen aus Lavendel schaffst du einen angenehmen Duft in deinem frisch organisierten Kleiderschank und schützt deine Kleidung neben unangenehmen Schweißgeruch gleichzeitig auch vor Mottenbefall.

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Dein everdry-Team