Tipps gegen Schwitzen beim Autofahren
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Cool im Sommer - Tipps gegen Schwitzen beim Autofahren

Cool im Sommer - Tipps gegen Schwitzen beim Autofahren

Schwitzen beim Autofahren kann die Fahrtüchtigkeit einschränken

Das kennen wir doch alle im Sommer bei heißen Außentemperaturen: trotz Klimaanlage herrscht „dicke Luft“ im Auto. Das trübt nicht nur die Stimmung, sondern führt auch dazu, dass Ermüdungserscheinungen schneller auftreten und die Aufmerksamkeit während der Autofahrt vermindert wird.

Daher ist es besonders wichtig, im Straßenverkehr immer einen kühlen Kopf zu bewahren.

Schwitzen am Rücken – besonders lästig beim Autofahren

Die Sonne scheint durch die Scheiben und heizt nicht nur das Auto, sondern vor allem dem Fahrer und den Beifahrern kräftig ein. Besonders an den Stellen, die am Autositz „kleben“, wie der Rücken, Po und Oberschenkel staut sich die Hitze und wir fangen trotz Klimaanlage an zu schwitzen.

Was wir dagegen tun können, um trotz langer Fahrt und heißen Temperaturen wie frisch geduscht am Ziel anzukommen, verraten die folgenden Tipps:

Klimaanlage auf Raumtemperatur einstellen

Bitte nicht den Fehler machen und die Klimaanlage auf „Kühlschrank-Temperatur“ einstellen. Das führt nur dazu, dass du im Auto frierst. Außerdem machst du dir damit das Aussteigen aus dem Auto unnötig schwer. Der Unterschied zwischen Innen- und Außentemperatur ist dann zu groß und der Körper regiert sofort mit Schwitzen…Schweißausbruch ist die Folge.

Aber auch nicht zu vorsichtig sein und die Heizung einschalten. Das hat zur Folge, dass es im Auto unnötig warm wird. Stickige Luft und lästiges Schwitzen am ganzen Körper sind dann das unerwünschte Resultat, sowie eine gesunkene Konzentrationsfähigkeit. 

Öffne trotz Klimaanlage während der Fahrt ruhig öfter mal das Fenster

Frische Luft tut immer gut und erhöht wieder die Aufmerksamkeit. Außerdem entsteht durch den Fahrtwind eine angenehme Luftzirkulation – die „stehende und drückende“ Luft wird verdrängt. Man öffnet am besten die hinteren Fenster, so saugt der Fahrtwind die Wärme besser und schneller aus dem Fahrzeug und man bekommt keinen Zug.

Öfter mal eine Pause einlegen

Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen wird der Körper besonders belastet – und ermüdet dadurch auch schneller. Daher ist es zu empfehlen, sich bei längeren Autofahrten öfter mal eine erfrischende Pause zu gönnen. Raus aus dem Auto und mit einem frischen Wind durch die Klamotten nicht nur angestaute Wärme, sondern auch Müdigkeit und nachlassende Aufmerksamkeit bekämpfen.

Thermoregulierende Funktionsunterwäsche während der Autofahrt tragen

Besonders eignet sich hierbei Funktionskleidung aus Thermocool®-Garn. Die einzigartige Webtechnik sorgt für eine gute Zirkulation und einen perfekten Ausgleich der Körpertemperatur, so dass die Haut weder friert noch schwitzt. Das Shirt kann bei Ankunft am Ziel dann bequem durch die Business-Kleidung für den wichtigen Termin gewechselt werden – oder einfach das Businesshemd drüberziehen. Dann kommst du auch beim Termin nicht ins Schwitzen. 

Luftige Kleidung tragen, sollte Funktionsbekleidung keine Option sein

Vermeide enganliegende dicke Jeans. Werfe dich lieber in Schale und wähle eine leichte, schicke Stoffhose aus reiner Baumwolle oder Leinen aus.

Bei der Wahl der Oberteile solltest du auch hier luftigen, leichten und kurzärmligen Oberteilen aus reiner Baumwolle oder Leinen den Vortritt lassen. Klamotten aus synthetischen Stoffen hängst du während der Jahreszeit lieber ganz hinten in deinen Kleiderschrank.

Alternativ kannst du natürlich auch immer auf Funktionsshirts zurückgreifen. Hier hängt es natürlich davon ab, zu welchem Termin du im Auto unterwegs bist und worin du dich am wohlsten fühlst.

Bei der Kleidungswahl auch auf die Farbe achten

Schwarze Oberflächen absorbieren mehr Sonnenstrahlen als weiße. Deshalb heizen sich schwarze Autos im Sommer besonders stark auf. Aber Schwarz nimmt nicht nur mehr Wärme auf, es strahlt auch mehr Wärme ab. Und der menschliche Körper produziert ständig Wärme, die irgendwie nach außen geleitet werden muss. Das kann schwarze Kleidung besser – allerdings ist hier die Grundvoraussetzung, dass diese ganz luftig und weitfallend am Körper getragen wird und NICHT enganliegend ist. Daher ist dunkle Kleidung für die Autofahrt weniger geeignet.

In Bezug auf ENG anliegende T-Shirts gilt dann wiederum das gegenteilige Ergebnis: Man schwitzt in schwarzer Kleidung am meisten, in weißer Kleidung am wenigsten. Sollte daher eine längere Autofahrt anstehen, solltest du eher auf helle Kleidung zurückgreifen.

Auf Sitzschoner aus (Kunst-)Leder bei längeren Autofahrten verzichten

Diese unterbinden eine gute Luftzirkulation und verhindern, dass entstandener Schweiß vom Körper wegtransportiert werden kann. Die Folge ist Hitzestau! Dies führt dazu, dass der Körper stärker schwitzt, um die erhöhte Temperatur auszugleichen.

Sollten deine Sitze aus Synthetik-Stoff bestehen oder du nicht auf den Schonbezug verzichten möchtest, kannst du während der Autofahrt auch ein Baumwollhandtuch über die Sitze schlagen. Dies nimmt dann die Flüssigkeit auf, so dass Schweiß direkt vom Körper und der Kleidung wegtransportiert werden kann. Außerdem kann durch die grobe Handtuchstruktur die Luft zwischen der Haut und dem Handtuch besser zirkulieren. Die Hitze am Rücken, Po und den Oberschenkeln staut sich demnach weniger.

Offene Schuhe tragen

Bei der Schuhwahl solltest du bei der Autofahrt praktisch denken. Hochgeschlossene Schuhe bieten wenig Raum zur Zirkulation. Da sind Schweißfüße und Stinkefüße vorprogrammiert. Solltest du auf dem Weg zu einem wichtigen Termin sein, dann trage die bequemen Schuhe während der Fahrt und tausche diese gegen die Business-Schuhe bei der Ankunft am Zielort.

Aber die Schuhwahl auch auf keinen Fall zu sportlich sehen! Flip-Flops, offene Sandalen oder sogar Barfuß sind beim Autofahren ein absolutes No-Go! Sie bieten keinen festen Halt und gefährden damit das Autofahren. Zu schnell kannst du hierbei von den Pedalen abrutschen. Hier besser auf Schnürsandalen mit festen Fußschluss zurückgreifen. Diese sind luftig genug – bieten aber auch sicheren Halt während der Autofahrt.

Fußschweiß kannst du am besten vorbeugend mit wirksamen Antitranspiranten vorbeugen. Und für Zwischendurch eignen sich erfrischende Fußtücher mit Sofort-Effekt und pflegenden Panthenol. Und weiter geht die Fahrt mit standfesten, gepflegten Füßen.

Schwitzige Hände beim Autofahren vermeiden

Schweißhände können beim Autofahren zum Problem werden. Der Griff ist nicht mehr fest und sicher. Außerdem möchte man dann gar nicht darüber nachdenken, was sich bei so viel Feuchtigkeit alles auf dem Lenkrad tummelt – Bakterien lassen grüßen!

Häufiges Händewaschen mit antibakteriellen Seifen ist hier natürlich Pflicht. Nicht immer möglich auf der Autofahrt? Kein Problem! Hier helfen antibakterielle Handreinigungsgele für unterwegs, die das Hände waschen ohne Wasser, Seife und Handtuch ermöglichen.

Außerdem können Antitranspirante speziell für die Hände dafür sorgen, dass Hände deutlich weniger schwitzen. Praktische Tücher mit Sofort-Effekt und antibakterieller Wirkung findest du auf everdry.de/Antitranspirant-Hands-Tücher.

Bei der Hygiene nicht die Armaturen und das Lenkrad vergessen, welche durch unsere Hände häufig berührt werden. Auch hier am besten zu den kleinen Helferleins für Unterwegs greifen: Reinigungsfeuchttücher oder Desinfektionstücher. Am besten immer ein paar Einzeltücher oder eine Tücherbox im Handschuhfach verstauen. So sind sie bei Bedarf immer direkt greifbar. 

everdry wünscht euch eine gute und sichere Reise!