Naturfaser Baumwolle bei starkem Schwitzen
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Baumwolle bei Schwitzen

Baumwolle bei Schwitzen

Was macht Baumwolle gerade bei Schwitzen so besonders?

Verglichen mit Kunstfasern ist die Naturfaser Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 80 % des Gewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen ohne dass sich die Baumwolle nass anfühlt. Sie haben Probleme mit starkem Schwitzen – vielleicht auch besonders durch Schwitzen in der Nacht? Baumwolle wird Ihnen eine gute Hilfe sein.

Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutzaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage, diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential. Baumwolle ist sehr strapazierfähig und fühlt sich aber dennoch immer kuschelig weich auf der Haut an.

Daher ist die Verwendung von Baumwollfasern mit ihren Eigenschaften für besonders beanspruchte Textilien, z.B. für Bettwäsche und Bettlaken ein absolutes MUSS.

Was hat Baumwolle mit Schafen zu tun?

Baumwolle hat mit Schafen und deren Wolle, wie z.B. Merinowolle, nichts zu tun. Es handelt sich tatsächlich um eine Pflanze, nämlich die Baumwollpflanze (Gossypium) oder Baumwolle (engl. cotton). Sie ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Es gibt mehr als 40 Arten in den Tropen und Subtropen.

Hängt die Baumwolle denn wenigstens an Bäumen?

Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Aus den Samenhaaren wird die Baumwollfaser, eine reine Naturfaser ohne jegliche Zusätze, gewonnen.

Der Name „Baumwolle“ leitet sich von den Büscheln langer Fasern in den Früchten der Baumwollpflanze ab, die die Ausbreitung der Pflanzensamen über größere Distanzen ermöglichen. Allerdings ist die Baumwollpflanze trotz des Namens kein Baum, sondern ein bis zu sechs Meter hoher Strauch.

Es gibt viele Pflanzensamen, die solche Samenhaare wie die der Baumwolle tragen, aber nur die der Baumwollpflanze werden zur Textilherstellung verwendet. Aber es gibt doch eine

Gemeinsamkeit mit dem Schaf:

Genau wie die Wollhaare der Schafe, werden die Fasern der Baumwolle vor allem zur Herstellung von Garnen, Geweben und Wirkwaren, also für Textilien verwendet.

Wo genau wächst denn der Baumwoll-Strauch?

Die weltweit bedeutendsten Baumwollproduzenten sind China, Indien, die USA, und Pakistan.

Für Europa kann nur Griechenland mit einer größeren Produktionsmenge auf der Weltrangliste punkten (Platz 10), gefolgt von Spanien mit einer weitaus geringeren Menge.

Aber die wichtigsten Anbaugebiete werden als „Baumwollgürtel“ zusammengefasst und beziehen sich auf die tropischen und subtropischen Gebiete Mittelamerikas, Indien und Asien.