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Badevergnügen – Tipps zum Baden

Badevergnügen – Tipps zum Baden

Tipps für die eigene kleine Wellness-Oase: Die Badewanne

Für eine entspannte Wellness-Auszeit muss man nicht immer in ein Spa oder eine Wellnesseinrichtung. Man kann auch wunderbar in der eigenen Badewanne entspannen und sich eine Auszeit vom Alltag gönnen. Warme Bäder entspannen die Muskeln sowie Nerven und können Balsam für die Seele sein. Damit der Badegenuss zum Wohlfühlerlebnis wird haben wir euch einige Tipps zusammengestellt. 

Die wichtigste Zutat für ein entspanntes Badeerlebnis ist: Zeit

Folgende Zutaten solltet ihr für ein entspanntes Bad zusammenstellen:

  • Zeit (40-60 Minuten insgesamt)
  • Handtuch für die Hände und für den Körper
  • Etwas zu Lesen (Zeitschrift oder Buch)
  • Tragbarer CD oder MP3-Player
  • Badezusatz
  • Kerzen
  • Badethermometer
  • Trinken

Verbreitung ist alles

Bevor du dir Zeit für dich in der Wanne nimmst, achte darauf, dass alles was noch erledigt werden muss erledigt ist. Zum Beispiel Termine absagen, Katze füttern etc. So hast du den Kopf ganz frei für dich. Lege alles bereit, was du für dein Wellness-Bad benötigst und sag ggf. auch deiner Familie Bescheid, dass du dir jetzt eine Auszeit nimmt und ganz bewusst nicht gestört werden möchtest. Die beste Tageszeit für ein Bad ist 21 Uhr, weil Vollbäder auch etwas müde machen und man seinem Körper nach dem Bad eine gute Ruhepause gönnt. Ein weiterer Tipp ist, das Handy bewusst nicht mit ins Bad zu nehmen um dich nicht von anderen ablenken zu lassen.

Musik, Kerzen, Badezusätze

Schaffe dir eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und als Auszeit für deine Seele. Deine Lieblingsmusik oder Entspannungsmusik können dich besser abschalten lassen, als das Radio, das dich mit dem Alltag konfrontiert. Kerzen schaffen eine Wohlfühlatmosphäre und das warme, gedimmte Licht fährt dich runter. Badezusätze sind oft nicht nur Schaum & Pflege, sondern können durch verschiedene Aromen auch deine Sinne stimulieren. Ganz nach deinen Vorlieben und nach deinem Empfinden, was dein Körper gerade benötigt, kannst du wählen zwischen Badeschaum, Pflegebad, Badeöl oder Badesalz. Wie du diese auch selbst herstellen kannst, kannst du in unserem Tipp Badezusätze nachlesen. Darin findest du auch Informationen welche Aromen wie auf den Körper und die Psyche wirken können. Im Winter muss besonders auf den passenden Badezusatz für deine Haut geachtet werden. Wenn die Temperaturen unter 8 Grad sinken, senken unsere Talgdrüsen ihre Versorgung, was zu besonders trockener Haut im Winter führen kann. Wer also zu trockener Haut neigt, sollte darum eher zu reichhaltigen Ölbädern greifen und nicht zu lange baden.

Wasser einlassen und abtauchen

Die optimale Badetemperatur liegt zwischen 36-38°C und ist somit nicht höher als die eigene Körpertemperatur. Wer wärmer badet strapaziert den Kreislauf und muss das Bad ggf. schnell wieder abbrechen, schadet der Haut die mit Spannungsgefühl auf zu hohe Temperaturen reagiert oder man fühlt sich nach dem Baden vollkommen erschöpft und gerädert. Darum empfiehlt es sich ein Badethermometer zu verwenden, um die optimale Badetemperatur einzurichten. Diese gibt es schon für kleines Geld im Drogeriemarkt – meistens bei Badezubehör für Kinder. Dein Körper wird es dir danken und du wirst sehen, dass dir das Baden bei der richtigen Temperatur richtig gut tut.

Auch die Badedauer ist entscheidend und sollte zwischen 5-20 Minuten liegen. Eine Dauer von mehr als 20 Minuten ist nicht zu empfehlen, da diese die Haut und den Kreislauf belasten. Der Körper benötigt etwas Zeit um die Wärme des Wassers und die Wirkstoffe des Badezusatzes aufzunehmen. Muskeln und Blutgefäße entspannen sich, der Kreislauf fährt runter und die Schweißproduktion wird angekurbelt, wodurch Schadstoffe aus dem Körper ausgeschieden werden können. Wer unter starker Schweißproduktion leidet sollte beim Baden beachten die Badetemperatur einzuhalten und ggf. basische Bäder auszuprobieren. Der Körper wird dadurch entsäuert und bringt sich wieder ins Gleichgewicht.  Eine weitere Möglichkeit ist ein Badezusatz aus Salbei z.B. ein Salbeisud, der als bewährtes Hausmittel bei Schwitzen gilt.

Irgendwann hat alles ein Ende

Auch wenn es in der Wanne noch so gemütlich ist, nach spätestens 20 Minuten hat der Spaß ein Ende. Beim Abtrocknen sollte man sich trocken tupfen, anstatt kräftig trocken zu rubbeln, da so die Haut geschont wird und nicht direkt alle pflegenden Inhaltstoffe des Bades dahin sind. Eincremen nach dem Bad ist besonders in der kalten Jahreszeit wichtig, damit sich der natürliche Schutzmantel der Haut wieder regenerieren kann. Für empfindliche, trockene Haut empfehlen wir die Hautberuhigende Körperlotion von Noreiz. Sie zieht schnell ein und versorgt trockene Haut mit viel Feuchtigkeit. Damit die Pflege besonders gut aufgenommen wird, sollte man sich nicht ganz trocken abtupfen und einen Moment warten bis die Haut nicht mehr nachschwitzt, dann die Bodylotion oder Pflege auf die leicht feuchte Haut auftragen und einziehen lassen. Nach dem Baden sollt man sich ca. 30 Minuten ausruhen, damit die angenehmen Effekte des warmen Badewassers optimal wirken können. Entweder mit einer Kuscheldecke auf der Couch oder man kuschelt sich direkt ins Bett.

Tipps fürs optimale Badevergnügen auf einen Blick

  • Sich Zeit für eine Auszeit nehmen (40-60 Minuten)
  • Badezimmer vorbereiten und eine entspannte Atmosphäre schaffen
  • Badezusatz wählen und Badewasser in optimaler Temperatur einlassen
  • Etwas zu trinken bereit stellen (auf Alkohol sollte verzichtet werden)
  • Maximal 20 Minuten in der Wanne entspannen
  • Trockentupfen & reichhaltig Pflegen
  • Nachruhen und Entspannen